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Demenzerkrankte: Tipps für eine angenehme Gestaltung des Alltags

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Gerade Sie als pflegender Angehöriger wissen, wie anspruchsvoll ein Alltag mit Demenzerkrankten ist. Dennoch gibt es einige Regeln und Tipps, wie Sie diesen für den Betroffenen, aber auch für sich selbst so angenehm wie möglich gestalten können.

Der Alltag mit einem dementen Angehörigen kann manchmal sehr anstrengend sein und auch Verunsicherungen auslösen. Nichts ist mehr, wie es einmal war, dennoch können Sie den Alltag schön, sinnbringend und bereichernd gestalten.

Der Alltag mit Dementen – eine Herausforderung

Der geliebte Mensch, der Ihnen einmal sehr nahestand, ist nun nicht mehr wiederzuerkennen. Dies ist meist die erschreckendste Seite der Demenz. Betroffene verhalten sich anders und ungewohnt. Eines dürfen Sie nicht vergessen, der Demente bemerkt diese Veränderung und den Grad der Erkrankung nicht, es ist ein schleichender Prozess.

Oftmals neigen demente Menschen dazu, Ihnen Beschimpfungen und Drohungen entgegenzubringen. Dies ist eine ganz besondere Belastung für Sie als pflegenden Angehörigen. Dennoch bedenken Sie: Es ist eine Erkrankung. Sie dürfen und sollen den Betroffenen nicht mit dem Menschen, der er einmal war, vergleichen.

Die Beschimpfungen gelten Ihnen gar nicht. Die Dementen können nur noch auf Ihr Langzeitgedächtnis zurückgreifen, das heißt, dass gerade hier Erinnerungen an die Kindheit und Jugend wieder aufleben. Unverarbeitete Dinge und Geschehnisse aus der Vergangenheit kommen wieder zum Vorschein, die sonst immer tief vergraben und somit unentdeckt für Außenstehende waren.

So gestalten Sie einen schönen Alltag

Menschen, die an Demenz erkrankt sind, lieben und brauchen straffe Strukturen und Rituale. Gestalten Sie ihren Alltag deshalb ruhig und auch gleichmäßig. Es ist wichtig, dass alle Dinge immer zur selben Uhrzeit stattfinden. Diese Strukturen vermitteln eine Sicherheit für den Betroffenen, die er auch braucht.

Planen Sie gezielte Aktivitäten mit den Betroffenen ein. Demente Menschen brauchen das Gefühl, dass Sie kein Ballast sind und noch benötigt werden. Verteilen Sie kleine und einfache Aufgaben, wie etwa Handtücher zusammenlegen. Es sollten allerdings Dinge sein, die der Demente bereits früher in seinem eigenständigen Leben bereits gerne und auch oft getan hat.

Frauen lieben einfache Hausarbeiten, die die Feinmotorik nicht zu sehr beanspruchen und ein schnelles Ergebnis liefern. Dies ist ein Erfolgserlebnis für demente Menschen. Einfach Dinge, wie Abtrocknen von Tellern und Äpfel schälen sollten natürlich immer abhängig von der aktuellen Gesundheitslage des Betroffenen sein.

Sprechen Sie über vergangene Tage. Auch wenn Sie viele Dinge bereits schon oft gehört haben, so können Sie in Erinnerung schwelgen und sogar unbewusst helfen. Sie leisten somit einen wichtig Teil in der Arbeit mit dementen Senioren – die Biographiearbeit. So fördern Sie das Langzeitgedächtnis und die Konzentration.

Auch wenn manchmal das Gesprochene bei Dementen für Sie etwas ungewöhnlich und wirr erscheinen mag, seien Sie dennoch einfühlsam. Begeben Sie sich in die „Welt“ des Betroffenen und hören Sie zu. Streichen Sie auch bei Gesprächen gelegentlich über den Arm oder den Rücken. Senioren lieben Berührungen, wie alle Menschen auch. So können Sie dem Dementen auf äußerst rücksichtsvolle Art zeigen, dass Sie für ihn da sind und ihn so annehmen, wie er ist.

Der Alltag mit dementen Menschen ist immer wieder spannend und bereichernd. Sie sollten nur darauf achten, dass Sie manche Reaktion nicht zu sehr überbewerten.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.01.2015 aktualisiert.

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