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Demenzpaten: So helfen Sie ehrenamtlich Demenzkranken

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Momente, die wir mit Demenzkranken authentisch erleben, sind von besonderer Intensität. Wenn auch Sie diese Momente erleben und ehrenamtlich tätig werden wollen, werden Sie doch Demenzpate. Demenzpaten beschreiben, sammeln und vermitteln Informationen. Sie verstehen sich als Multiplikatoren für effektivere Hilfestellung und Aufklärung über Demenz in der Gesellschaft.

Was sind Demenzpaten?
Demenzpaten setzen sich für Menschen mit Demenz ein. Ehrenamtliche Betreuer sehen ihren Aufgabenbereich meist direkt in der Betreuung oder Begleitung demenzkranker Menschen. Sie verpflichten sich zu regelmäßigen Besuchen im Heim oder auch zu Hause, um die Angehörigen zu entlasten oder im Heimalltag für Abwechslung zu sorgen.

Demenzkranke Menschen brauchen sehr viel Aufmerksamkeit, mitunter reden sie viel Unverständliches. Sie verlangen nach aufmerksamem Zuhören, auch wenn sie sich ständig wiederholen. Sie sprechen so ziemlich alles aus, was ihnen auf der Zunge liegt. Darauf im Gespräch zu erwidern, kann zu einer Herausforderung werden.

Demenzpaten benötigen viel Geduld und einen langen Atem, sie brauchen Humor, Einfühlungsvermögen und eine gewisse Gewitztheit, um sich geschickt im Dialog zu verhalten. Dabei ist es sehr wichtig, jederzeit authentisch zu bleiben. Demenzkranke merken sofort, wenn man versucht, sie hinzuhalten, oder nur so tut, als ob man zuhört. Dialoge mit Menschen mit Demenz bringen Erkenntnisse über den Umgang mit Demenz, die wir in der Gesellschaft diskutieren können.

Demenzpaten enttabuisieren das Thema Demenz
Eine Menge demenzkranker Menschen rollt auf uns zu. Es gibt immer mehr Ehrenamtliche, die sich den verschiedenen Aufgaben in der täglichen Begleitung von Demenzkranken widmen. Wir benötigen Multiplikatoren, Vermittler und Repräsentanten; engagierte Leute, die das Thema Demenz in der Gesellschaft noch weiter enttabuisieren.

Beispiele für Aufgaben von Demenzpaten

  • Demenzpaten setzen sich öffentlich für das Thema Demenz ein.
  • Sie finden Sponsoren für einzelne Aktionen.
  • Sie tauschen Erfahrungen mit anderen Demenzpaten oder Angehörigen von Demenzkranken aus.
  • Sie können die Demenzforschung unterstützen.
  • Demenzpaten können Workshops mit Demenzkranken durchführen, z. B. Kunstworkshops oder andere Beschäftigungsangebote anbieten.

Auch die Ehrenamtlichen wollen sich austauschen und gesehen werden! Vieles im Umgang mit Demenzkranken muss erlernt werden. Laien, die sich auf die Helferarbeit einlassen, könnten sonst schnell an den Rand des für sie Erträglichen kommen.

Demenzpaten koordinieren Aufklärung, soziales Engagement, Fachwissen und Hilfsbereitschaft. Demenzpaten sind Botschafter der Demenz.

Demenzpaten erleichtern den Umgang mit Demenz
Lassen Sie uns mit Hilfe des Dialogs mit demenzkranken Menschen entdecken, was den Menschen im philosophischen und spirituellen Sinne ausmacht, und dies dann auch in unsere Worte fassen! Die Frage, die immer wieder auftaucht, heißt doch: Wie kann der Mensch als Mensch gesehen werden, wenn er sein "Ich" offensichtlich verliert?

Was braucht er, um sich wohl zu fühlen, wenn das nicht mehr zählt, was er vorher zum Wohlfühlen gebraucht hat? Müssen wir nicht besonders mutige Menschen sein, uns für das Menschsein ohne "Ich" einzusetzen.

Eine neue Identitätssuche beginnt. Der Demenzkranke kann diese Suche nicht bewältigen; er zeigt uns jedoch ständig, wie notwendig es ist, ihn als Mensch wahrzunehmen. Wir brauchen vielseitige Dialoge mit Demenzkranken und Begleitern, die den Umgang mit der Demenz erleichtern.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.04.2015 aktualisiert.

Kategorien: Demenz

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