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Den Sommer gemeinsam mit dem Demenzkranken genießen

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Der Sommer hat auf die meisten Menschen eine positive Wirkung, denn die warme Luft regt unsere Sinne und unsere Bewegungslust an. Die leichte Bekleidung ermöglicht einen hautnahen Genuss und die bunten Farben in der Natur beleben die Seele. Auch Demenzkranke profitieren von dieser Jahreszeit, selbst wenn ihr Wahrnehmungsvermögen bereits eingeschränkt ist.

Vorteil des Sommers: umständliches Anziehen entfällt

Im Sommer wird der Alltag in vielerlei Hinsicht leichter. Statt sich in etliche dicke Kleidungsstücke einpacken zu müssen, können wir meist so an die frische Luft gehen, wie wir gerade sind. Das macht auch die Spaziergänge und Aufenthalte mit Ihrem demenzkranken Angehörigen leichter, denn Sie müssen höchstens eine leichte Jacke und einen Sonnenhut mitnehmen. Wenn Sie einen Garten haben, nutzen Sie die angenehmen Tage des Sommers aus und gehen Sie so häufig wie möglich hinaus. Vorbereitungen für die Mahlzeiten wie Gemüseputzen können Sie gemeinsam genauso gut draußen erledigen.

Mit dem Demenzkranken Kräuter kosten und Düfte genießen

Sofern Ihr Angehöriger dazu in der Lage ist, können Sie ihm einfache Gartenarbeiten anvertrauen. Vielleicht hat er früher selbst einen Garten gehabt und kennt sich noch gut damit aus. Sollte das nicht mehr möglich sein, schlendern Sie einfach mit ihm an den Beeten entlang und animieren Sie ihn, weiche Blätter zu berühren und an den Blüten zu schnuppern. Geben Sie acht, dass er keine dornigen Pflanzen berührt.

Wenn Sie eigene Kräuter ziehen, geben Sie ihm einige zu kosten und beobachten Sie, wie er darauf reagiert. Mag er ein Gewürzkraut besonders gern, verwenden Sie es öfter in der Küche. Den Tast- und Riechsinn zu fördern, ist besonders wichtig, wenn der Demenzerkranke ein eingeschränktes Sehvermögen hat.

Bewegung ist im Sommer auch für Demenzkranke angenehmer

Sollten Sie keinen eigenen Garten haben, machen Sie Spaziergänge im nächstgelegenen Wald, Naturschutzgebiet oder in einem Park. Nutzen Sie dabei die kühlen Morgen- sowie Abendstunden, wenn es sehr heiß ist. Viele Demenzkranke bewegen sich ohnehin gern und ausgiebig, daher können Sie ihn diese Lust im Sommer unbeschwerter ausleben lassen.

Geben Sie Ihrem Angehörigen immer wieder interessante Fundstücke in die Hand, zum Beispiel Blätter, Fruchtstände von Bäumen oder ein Stück Rinde. Finden Sie eine saubere Vogelfeder, streichen Sie ihm damit über den Arm oder die Wange. Das Tasten und Spüren sind sinnliche Erfahrungen, die das gesamte Wohlbefinden fördern und den Aufenthalt in der Natur noch lebendiger machen.

Sommergenüsse für Demenzkranke auf Balkon und Terrasse

Wenn sich Ihr demenzkranker Angehöriger nicht bewegen kann oder mag, lässt sich der Sommer auch auf dem Balkon oder der Terrasse genießen. Ist es heiß, tut ein kühles Fußbad gut. Wenn beim Plantschen etwas Wasser daneben geht, ist es kein großes Drama. Sorgen Sie auch hier immer für einen ausreichenden Sonnenschutz und cremen Sie Ihren Angehörigen gut ein, bevor Sie mit ihm an die Luft gehen. Halten Sie auf dem Balkon oder der Terrasse immer etwas zum Anfassen und Schnuppern bereit. Viele Duftpflanzen, wie zum Beispiel Kräuter, gedeihen auch im Kübel oder Kasten.

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