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Der schleichende Verfall und seine Folgen

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Die Pflege kennt kein Happy End und so kommt der Tag des Abschiedes unweigerlich näher. Die Sterbebegleitung verlangt meist nach den letzten Reserven der pflegenden Angehörigen. Kein Wunder, dass da auch zwiespältige Gefühle aufkommen können. Diese sollten Sie allerdings nicht davon abhalten Abschied zu nehmen.

Auch wenn die Medizin in den letzten Jahren riesige Fortschritte gemacht hat, bleibt der Tod unausweichlich. Allerdings hat sich die Lebenszeit enorm verlängert und auch viele Leiden haben an Schrecken zumindest ein wenig verloren. Dementsprechend tritt, wenn das Ende naht, die seelische Betreuung in den Vordergrund. Das Ziel muss ein würdevoller Abschied sein.

Doch dieser Abschied verlangt den pflegenden Angehörigen die letzten Kräfte ab, denn die Sterbebegleitung ist Schwerstarbeit. Auch bei den modernsten Geräten kann niemand genau sagen, wann es wirklich zu Ende geht und so beginnt ein grausames Warten auf den Tod, das eine körperliche und seelische Zerreißprobe für die pflegenden Angehörigen ist. Hilfreich ist der Beistand durch sterbeerfahrene Helfer.

Palliativmedizin: Medizinische Hilfe in den schwersten Stunden
Medizinisch tritt jetzt die Palliativmedizin in den Vordergrund. Diese noch recht junge medizinische Fachrichtung hat es sich zur Aufgabe gemacht die Schmerzen der Sterbenden zu lindern, Symptome zu kontrollieren und die Möglichkeit für einen Abschied von Familien und Freunden. Die Palliativmedizin stellt sich individuell auf den Sterbenden ein und versucht ihm für die letzte Zeit eine möglichst hohe Lebensqualität zu geben. Zu dieser Zeit sind die Qualitäten des Hausarztes gefragt, denn er kann durch eine gute Informationspolitik und Hausbesuche viel Last von Ihren Schultern nehmen. Mit ihm sollten Sie auch über das Verfahren bei Notfällen, wie Atemnot etc. sprechen.

Wenn der Abschied auf sich warten lässt
Immer wieder erzählen pflegende Angehörige von zwiespältigen Gefühlen gegenüber dem Pflegebedürftigen. Nach Jahren der Pflege sind viele Angehörige körperlich und seelisch bei den letzten Reserven angekommen. Einerseits möchte man den pflegebedürftigen Angehörigen nicht gehen lassen, andererseits wünscht man sich, dass das Leid des Pflegebedürftigen aber auch das eigene bald zu Ende ist. Oft entstehen durch solche Gefühle in dieser letzten Lebensphase bei dem pflegenden Angehörigen Schuldgefühle. Letztlich spiegeln diese Gefühle aber nur die eigene Hilflosigkeit und die Erschöpfung wieder. Dementsprechend ist eine äußere Hilfe in dieser Zeit sehr sinnvoll, denn Sie entlastet Sie.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 14.03.2014 aktualisiert.

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Abschied und Trauer

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