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Der Schwerbehindertenausweis

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Einen Schwerbehindertenausweis erhalten nur schwerbehinderte Menschen. Als schwerbehindert gilt man, wenn der Grad der Behinderung (GdB) nachgewiesenermaßen 50 oder mehr beträgt.

Einen Schwerbehindertenausweis beantragt man beim zuständigen Versorgungsamt beziehungsweise Landesamt. Die jeweilige Adresse kann man beim Bürgeramt der Stadt erfragen.

Einen Antrag erhält man von dem zuständigen Versorgungsamt. Diesen kann man sich zusenden lassen, oder wenn man die Möglichkeit hat, gibt es bereits in einigen Bundesländern die Möglichkeit, den Antrag online auszufüllen. In beiden Varianten werden die Anträge per Post an das zuständige Versorgungsamt geschickt.

Was ist eine Behinderung?

Eine Behinderung ist im Neunten Sozialgesetzbuch ( SGB IX) wie folgt definiert:

„Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist.“

Welche Personengruppen können einen Antrag auf einen Schwerbehindertenausweis stellen?

Personen, mit einer oder mehreren anerkannten chronischen Erkrankungen mit einer daraus folgenden körperlichen Einschränkung der Leistungsfähigkeit und der Bewegungsfähigkeit. Des Weiteren können auch Kinder und Jugendliche bereits einen Ausweis erhalten, wenn diese unter Beeinträchtigungen leiden, wie zum Beispiel Diabetes melitus, körperliche oder geistige Behinderungen.

Wer legt den GdB fest?

Bei der Einreichung des Antrages sollte man darauf achten, dass alle bestehenden und auch bereits gewesenen Erkrankungen aufgeführt werden. Am besten holt man sich dazu von den behandelnden Haus- und Fachärzten die Krankenberichte mit den entsprechenden Diagnosen.

Diese Berichte sollte man dem Antrag direkt hinzufügen. Besteht eine Pflegebedürftigkeit mit einer anerkannten Pflegestufe, so macht es Sinn, den Bescheid der Pflegestufe und das Pflegegutachten des Medizinischen Dienstes hinzuzufügen.
Den Grad der Behinderung legen dann Ärzte aus dem Versorgungsamt nach genauer Prüfung fest. Dieser wird dann dem Antragsteller in einem Feststellungsbescheid mitgeteilt.

Beträgt der GdB 50 oder mehr so erhält der Betroffene einen Ausweis für schwerbehinderte Menschen. Ist der GdB weniger als 50 wird von der zuständigen Behörde kein Ausweis ausgestellt. Um einen Ausweis zu erhalten, schickt man der Behörde ein aktuelles Passbild zu, welches dann in den Ausweis kommt.

Da die Anträge sehr komplex sind, sollte man sich Unterstützung bei einem Pflegeberatungsunternehmen suchen oder das Versorgungamt und/oder den behandelnden Arzt direkt ansprechen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 05.02.2015 aktualisiert.


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