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Diabetes: Unterzucker (Hypoglykämie) ist sehr gefährlich

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Immer wieder wird über die Folgen von einem zu hohen Blutzuckerspiegel gesprochen. Eher selten wird jedoch die Unterzucker oder auch Hypoglykämie thematisiert. Dabei kann ein zu niedriger Blutzucker lebensgefährlich sein. Erfahren Sie jetzt alles zu den Symptomen und Maßnahmen bei Unterzucker.

Die Unterzuckerung ist eine der häufigsten Komplikationen bei einer Diabetes-Erkrankung. Sinkt der Blutzuckerspiegel unter 50 mg/dl bzw. 2,8 mmol/l spricht man von einer Hypoglykämie. Diabetiker, die Ihren Blutzucker mittels Diät und Bewegung im Griff haben, sind tendenziell weniger häufig betroffen. Aber Diabetiker, die Tabletten einnehmen oder Insulin spritzen, sind stärker gefährdet. Denn einige Präparate stimulieren die Insulinausschüttung rasch und halten nicht lange in Ihrer Wirkung an.

Besonders gefährlich wird es, wenn die Symptome einer Unterzuckerung nicht oder zu spät wahrgenommen werden. Dies geschieht meistens den langjährigen Diabetikern, da sie vermehrt an der Unterzucker-Wahrnehmungsstörung leiden.

Wodurch kommt es zum Unterzucker?

Es gibt ganz verschiedene Ursachen für eine Unterzuckerung. Die häufigsten Ursachen sind allerdings Sport, Alkohol, Gewichtsabnahme, vergessene Mahlzeit, falsche Dosierung des Insulins, Schilddrüsenunterfunktion, Hitze oder Magen-Darm-Grippe.

Was sind die Symptome?

Wie bei allen Erkrankungen können auch bei der Unterzuckerung ganz individuelle Symptome auftreten, allerdings sind Schwitzen, Herzjagen, Gesichtsblässe, weite Pupillen und Zittern die gängigsten Symptome. Unterzuckert der Körper, schüttet er das Stresshormon Adrenalin aus und es kommt zu den genannten Symptomen.

Sinkt der Zuckerspiegel weiter, erhält das Gehirn zu wenig Energie und es kommt zu Kopfschmerzen, Heißhunger, Konzentrationsschwäche, pelzigem Gefühl auf der Zunge, Sprach- und Sehstörungen. Kommt es dann zu einer weiteren Unterzuckerung, kommt es zu Aggressivität, Bewusstseinsstörungen, Krampfanfällen und Koordinationsstörungen.

Besonders gefährlich kann eine akute Unterzuckerung im Straßenverkehr werden. Aber auch für herzkranke Menschen kann eine Unterzuckerung gefährlich werden, denn die freigesetzten Stresshormone erhöhen Puls und Blutdruck und können damit zu akuten Herzrhythmusstörungen oder einem Herzinfarkt führen.

Was tun bei Unterzucker?

Sind die ersten Symptome der Unterzuckerung zu spüren, sollten schnell ins Blut gehende Kohlenhydrate aufgenommen werden. Deswegen bietet es sich an, dass Diabetiker für den Notfall immer ein wenig Traubenzucker bei sich haben. Süßigkeiten, die einen hohen Fettanteil haben, eigene sich für diesen Fall nicht, da diese nicht schnell genug ins Blut gelangen. Limonade, Cola, Obstsäfte, Honig, Brot und Traubenzucker hingegen bieten sich durch Ihren niedrigen Fettanteil an.

Bei einer starken Unterzuckerung und dem Bewusstseinsverlust des Diabetikers muss sofort der Notarzt verständigt werden. Daher ist es sehr wichtig, dass das Umfeld des Diabetikers über die Erkrankung informiert ist.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 15.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Diabetes

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