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Diagnose Demenz – diese Fragen sollten sich Betroffene stellen!

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Die Diagnose Demenz ist ein Schock für Betroffene wie für Angehörige und nahestehende Menschen. Ungewissheit und Zukunftsängste entstehen. Eine Demenzerkrankung schreitet langsam, aber stetig fort. Zu Anfang können Entscheidungen getroffen werden, mit denen Erkrankte ihr weiteres Leben im Vorfeld in gewünschte Bahnen lenken können. Lesen Sie hier, worüber Sie in jedem Fall nachdenken sollten.

Nutzen Sie Ihre Zeit im Anfangsstadium der Erkrankung

Was möchten Sie noch unternehmen, sehen, erleben, solange es die Erkrankung noch zulässt? Es ist jetzt keine Zeit zum Aufschieben. Überlegen Sie, was Sie sich für Ihren Ruhestand vorgenommen haben und tun Sie es.

Gibt es Reiseziele, die Sie schon längst geplant haben? Möchten Sie Orte Ihrer Kindheit nochmal sehen? Wollten Sie schon lange alte Bekannte besuchen? Nehmen Sie Ihre Vorhaben in Angriff. Gleichzeitig ist es möglich, dass Sie durch Aktivität, angenehme Erlebnisse und Herausforderungen den Verlauf Ihrer Erkrankung positiv beeinflussen.

Planen Sie Ihre Zukunft selbst

Wie und wo möchten Sie leben, solange Sie noch alleine zurechtkommen? Ist vielleicht schon längst ein Umzug in die Nähe Ihrer Kinder im Gespräch? Würden Sie gerne in eine Wohngemeinschaft ziehen? Überlegen Sie gemeinsam mit Ihren Angehörigen und Menschen, die Ihnen nahestehen, wie die gemeinsame Zukunft aussehen könnte.

Wo möchten Sie leben, wenn Sie nicht mehr alleine zurechtkommen? Ziehen Sie einen Umzug in eine stationäre Einrichtung in Betracht? Dann wählen Sie die Einrichtung selbst aus. Schauen Sie sich die Einrichtungen, die in Frage kommen, an und überlegen Sie, ob Ihnen dort die Atmosphäre und der Umgang mit den Pflegebedürftigen gefällt.

Informieren Sie sich!

Wissen Sie alles über Ihre Erkrankung, was Sie wissen sollen? Welche Informationen fehlen Ihnen noch? Was können oder sollten Sie im Vorfeld in Ihrer Wohnung verändern, damit Sie solange wie möglich dort leben können, wenn Sie das möchten.

Beziehen Sie Ihre Vertrauenspersonen mit ein

Besprechen Sie mit den Menschen Ihres Vertrauens, wem Sie Entscheidungen über Ihre Finanzen, Ihre Therapie und Ihren Wohnort übertragen wollen. Diese Menschen müssen von Ihnen gut darüber informiert werden, was Sie sich wünschen, denn sie sollen später Entscheidungen in Ihrem Sinne treffen. Dies ist besonders zu dem Zeitpunkt wichtig, wenn Sie sich vielleicht nicht mehr äußern können. Stellen Sie eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht aus.

Informieren Sie sich über häusliche Pflege und Betreuung

Wie stellen Sie sich Ihre zukünftige Versorgung vor, wenn Sie zunehmend Hilfe und Unterstützung benötigen? Von wem möchten Sie gepflegt und betreut werden? Was können und wollen Ihre Angehörigen übernehmen? Was würden Sie und Ihre Angehörigen gerne an einen Pflegedienst abgeben? Wenn Ihre zukünftige Versorgung von mehreren Seiten gesichert wird, helfen Sie Ihren Angehörigen, ihre Kräfte zu schonen. So können Sie selbst im Vorfeld mit dafür sorgen, häuslichen Überlastungssituationen vorzubeugen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 09.03.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Demenz

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Demenz

Demenz

Demenz ist Oberbegriff für Erkrankungen des Gehirns, die vorwiegend im Alter auftritt. Sie beeinträchtigt unter anderem das Gedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache, Motorik, Orientierung, aber auch die Gemütslage und die sozialen Fähigkeiten.

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