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Diagnose Demenz – diese Fragen sollten sich Ehepartner stellen!

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Die Diagnose Demenz ist ein Schock für alle Beteiligten – für Betroffene in erster Linie, genauso aber auch für Ehepartner und Angehörige. Viele Ängste und Fragen kommen auch bei den Menschen auf, die dem Erkrankten nahestehen. Wer kann und will die Pflege übernehmen? Was kommt auf die Familie zu? Welche Hilfen können in Anspruch genommen werden? Lesen Sie hier, worüber Sie als Angehöriger nachdenken sollten!

Menschen, die an Demenz erkrankt sind, benötigen zunehmend Betreuung, Pflege und liebevolle Zuwendung. Dies ist eine große Herausforderung, die für eine einzelne Person kaum zu bewältigen ist. Pflegende Angehörige kommen bald an den Rand ihrer körperlichen und psychischen Kräfte. Dieser Überlastung muss vorgebeugt werden, um die Pflege- und Betreuungssituation auch über einen längeren Zeitraum sichern zu können. Betreuung und Pflege muss auf mehrere Schultern verteilt werden.

Die Hauptaufgabe liegt in jedem Falle bei dem Menschen, der mit dem Erkrankten zusammenlebt, meist der Ehe- oder Lebenspartner. Deshalb sollte dieser sich vor Übernahme der Pflege und Betreuung einige Fragen gut überlegt werden.

Wissen Sie ausreichend Bescheid über die Erkrankung?

Informieren Sie sich über die Demenzerkrankung: Verlauf, Symptome, Verhaltensweisen von Betroffenen, steigender Pflege- und Betreuungsbedarf. Es fällt schwer, mit anzusehen, wie sich ein geliebter Mensch verändert. Sie sollten gut informiert sein, um diese Veränderungen zu verstehen.

Welche Motive haben Sie, die Pflege und Betreuung zu übernehmen?

Pflege und Betreuung Demenzerkrankter ist eine anstrengende, schwierige Aufgabe über Jahre hinweg. Sie sollten sich darüber im Klaren sein und die Entscheidung für oder gegen die Übernahme sehr bewusst treffen. Erwägen Sie die Gründe, die dafür und dagegen sprechen.

Menschen, die sich bewusst und überlegt für die Pflege eines Angehörigen entscheiden, bewältigen diese sehr viel besser als Menschen, die in die Rolle des pflegenden Angehörigen gedrängt werden, ohne sich darüber Gedanken machen zu können. Dies ist in diversen Untersuchungen belegt worden.

Was ist Ihnen wichtig und trägt zu Ihrer Entspannung und Ausgeglichenheit bei?

Überlegen Sie sich, welche Hobbys, Veranstaltungen, Treffen mit Freunden usw. Ihnen guttun, die Sie keinesfalls aufgeben möchten. Planen Sie diese fest ein, Sie brauchen diese Auszeiten für sich. Sie werden an die Grenzen Ihrer Leistungsfähigkeit kommen, wenn Sie nicht gut für sich selbst sorgen.

Ist Ihre Wohnung geeignet für die Betreuung eines zunehmend Pflegebedürftigen?

Können Sie Ihren Partner bei zunehmendem Pflegebedarf in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus betreuen? Ist das Badezimmer gut erreichbar und ausreichend groß, wie ist die Raumaufteilung? Gibt es für Sie und Ihren Angehörigen Rückzugsmöglichkeiten?

Informieren Sie sich über die Möglichkeiten der Wohnraumanpassung. Pflegeberatungsstellen, Pflegedienste, Selbsthilfegruppen halten Informationen für Sie bereit. Auch Ihr Beraterportal curendo bietet Ihnen wichtige, aktuelle Informationen zu diesem Thema. Gerne können Sie auch spezielle Fragen an die Experten stellen, die Ihnen gerne weiterhelfen.

Welche Pflegetätigkeiten können und wollen Sie selbst durchführen?

Gibt es Tätigkeiten, die Sie selbst aus gesundheitlichen oder sonstigen Gründen nicht selbst durchführen können oder wollen? Besprechen Sie mit Ihren Angehörigen, wobei Sie Hilfe brauchen. Nehmen Sie auch Unterstützung durch einen Pflegedienst in Anspruch. Dieser kann sowohl Betreuungs- als auch Pflegeleistungen erbringen. Lassen Sie sich beraten, welche Angebote Pflegedienste bereithalten. Auch Pflegekurse gehören dazu. Besteht bereits eine Pflegestufe, sind diese für Sie kostenlos.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 09.03.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Demenz

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Demenz

Demenz

Demenz ist Oberbegriff für Erkrankungen des Gehirns, die vorwiegend im Alter auftritt. Sie beeinträchtigt unter anderem das Gedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache, Motorik, Orientierung, aber auch die Gemütslage und die sozialen Fähigkeiten.

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