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Diagnose Demenz – was bedeutet die vaskuläre Demenz?

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In Deutschland leiden etwa eine Million Menschen an Demenz. Etwa 600.000 bis 700.000 Menschen leiden an der bekanntesten Form von Demenz, dem Alzheimertyp. Etwa 20% der Menschen mit Demenz sind an einer vaskulären (gefäßbedingten) Demenz erkrankt. Die übrigen 10 – 20% Demenzen werden durch seltenere, weniger bekannte Typen ausgelöst. Lernen Sie hier die vaskuläre Demenz kennen.

Demenz ist der Oberbegriff für Erkrankungsbilder, die mit einem Verlust von kognitiven (geistigen) Fähigkeiten einhergehen. Hirnfunktionen wie Denkvermögen, Erinnerungsfähigkeit, Orientierung und Verknüpfen von Denkinhalten sind eingeschränkt. Diese Einschränkungen können dazu führen, dass Alltagsaktivitäten der normalen Lebensführung nicht mehr eigenständig durchgeführt werden können. Die Ursache der Demenz kann Auswirkungen auf die Therapie haben.

Vaskuläre Demenz

 

Etwa 20% aller Demenzerkrankungen haben gefäßbedingte Ursachen. Es liegen Durchblutungsstörungen im Gehirn vor, die für den Ausfall bestimmter Funktionen verantwortlich sind. In einem CT (Computertomografie) oder MRT (Magnetresonanztomografie) lassen sich die betroffenen, nicht durchbluteten Areale im Gehirn darstellen.

Entstehung einer vaskulären Demenz

 

Häufig haben bei dieser Demenzform mehrere kleine, zunächst unbemerkte Schlaganfälle stattgefunden. Es kommt zu einem Hirninfarkt, das heißt, Hirnzellen sterben im betroffenen Bereich des Gehirnes ab. Je nach betroffenem Areal sind die Ausfälle unterschiedlich.

Es können Sprachstörungen, Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühl oder Gedächtnisstörungen sein. Diese Ausfälle entwickeln sich oft langsam, bevor sie als solche erkannt werden. Es kann zunächst ein Schwächegefühl in einer Hand oder einem Bein sein, oder Schwierigkeiten, in einem Gespräch das richtige Wort zu finden.

Symptome der vaskulären Demenz

 

Häufig stehen Sprachstörungen im Vordergrund. Hinzu kommen Einbußen der Konzentration und Aufmerksamkeit. Das gleichzeitige Ausführen von zwei Dingen fällt zunehmend schwer, ebenso das Planen und Organisieren.

Das Kurzzeitgedächtnis verschlechtert sich. Die Symptome treten häufig in Sprüngen auf: Sie verschlechtern sich, stabilisieren sich wieder, gehen manchmal wieder zurück, treten wieder vermehrt auf. Dies hängt vom Zustand der Hirndurchblutung ab. Ereignen sich neue kleine Schlaganfälle, kommt es zur sprunghaften Verschlechterung.

Therapie der vaskulären Demenz

 

Wie die Demenz vom Alzheimertyp ist auch diese Demenzform nicht heilbar. Jedoch kann bei einer Therapie der Durchblutungsstörungen im Gehirn und dem Vorbeugen weiterer Schlaganfälle das Fortschreiten gestoppt werden. Dies ist bei der Alzheimerdemenz nicht möglich.

Dazu gehören das Einstellen des Blutdruckes, des Blutzuckers und der Blutfettwerte. Dadurch wird verhindert, dass es zu weiteren Durchblutungsstörungen kommt. In der Regel wird die Einnahme von ASS 100 verordnet. Es handelt sich dabei um gering dosiertes „Aspirin“. Dies verhindert das Verklumpen von Bestandteilen im Blut und somit das Verengen von Blutgefäßen.

Weitere Risikofaktoren sind Rauchen, Übergewicht, Alkoholmissbrauch und Herzerkrankungen wie Rhythmusstörungen oder KHK (Koronare Herzkrankheit). Diese müssen ebenfalls dringend berücksichtigt werden. Raucherentwöhnung oder Gewichtsabnahme ist eine genauso wichtige Therapie wie die regelmäßige Einnahme von Blutdruckmedikamenten.

Neben der vaskulären Demenz gibt es noch andere seltenere Demenzformen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 02.12.2014 aktualisiert.

Kategorien: Formen der Demenz

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