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Die Bedeutung von Tieren für Menschen mit Demenz

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Der Kontakt mit Tieren tut besonders demenzkranken Menschen gut. Darüber hinaus können spezielle Therapie-Hunde eingesetzt werden, wenn der Patient nicht mehr auf den üblichen Wegen kommunizieren kann. Wie Sie und die Therapeuten wieder Zugang zu Ihrem Angehörigen finden können, lesen Sie in diesem Beitrag.

Tiere trösten und bringen Freude

“Tiere sind so eine angenehme Freude, sie stellen keine Fragen und üben keine Kritik.“ George Elliot

Es sind vermutlich genau diese Eigenschaften, die die Beziehung zwischen Menschen und Tieren ausmachen. Auf das Verhältnis zwischen demenziell veränderten Menschen und Tieren trifft dies im Besonderen zu.
Tiere, vor allem Hunde, treten Menschen mit einer Demenz vorbehaltlos gegenüber und nehmen diese so an, wie sie sind. Tiere spenden Trost und Freude zugleich und sind so ein wertvoller Beitrag für den Zugang zur Erlebniswelt Demenzkranker, die kaum noch mit Worten kommunizieren können.

Tiere aktivieren auch schwer Demenzkranke

Wenn Demenzkranke nicht mehr sprechen können und auch kaum andere Reaktionen zeigen, fühlen wir uns oft hilflos und wissen nicht so recht, wie wir damit umgehen sollen. Der Kontakt mit einem Tier kann einen Betroffenen auf anderen Ebenen erreichen und ihn anregen, aktiver zu werden.

Selbst Demenzkranke, die bisher apathisch und kaum noch ansprechbar waren, zeigen bei Kontakt mit einem Tier plötzlich wieder Regungen und wirken wacher. Daher nutzen viele Pflegeeinrichtungen das Angebot tiergestützter Besuchsdienste oder sie halten eigene Tiere wie Katzen, Hasen oder Vögel. Die Demenzpatienten, die früher selbst Tiere hatten, profitieren besonders von der tierischen Gesellschaft.

Therapie-Hunde finden eher Kontakt zu Demenzkranken

In manchen Einrichtungen der Altenpflege wird auch therapeutisch mit Hunden gearbeitet. Diese Form der Einbindung von Tieren nennt sich Kynotherapie, die eine Kombination aus der wissenschaftlichen Lehre vom Hund und der Therapie von Krankheiten beim Menschen ist. Die Kynotherapie bedeutet mehr als nur die Beschäftigung mit einem Hund, sondern setzt geschulte Therapie-Hunde ein, um einen Zugang zum Demenzkranken zu finden. Die aktive Kommunikation, die zwischen Hund und Patient zustande kommt, öffnet auch den anderen Therapeuten wieder Möglichkeiten, eine Verbindung zum Demenzkranken herzustellen.

Die Kynotherapie fördert verschüttete Fähigkeiten

Für Menschen mit einer Demenz kann die Kynotherapie ein Mittel sein, noch vorhandene körperliche und geistige Fähigkeiten und Ressourcen zu fördern und diese auch längerfristig zu erhalten. Der Therapie-Hund motiviert den Patienten, bis er sich so weit öffnet, dass auch andere hilfreiche Maßnahmen eingesetzt werden können.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 13.04.2015 aktualisiert.

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Demenz

Demenz ist Oberbegriff für Erkrankungen des Gehirns, die vorwiegend im Alter auftritt. Sie beeinträchtigt unter anderem das Gedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache, Motorik, Orientierung, aber auch die Gemütslage und die sozialen Fähigkeiten.

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