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Die Sorgen und Ängste der älteren Generation sollten ernst genommen werden

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Statistiken beweisen, dass die Selbstmordrate im Alter überproportional hoch ist. Die Gründe dafür sind vielfältig. Nimmt sich ein betagter Mensch das Leben, so berührt dies oft nicht einmal mehr.

Selbstmord ist ein drastischer Schritt und sollte uns alle bewegen. Wählt ein jüngerer Mensch den Freitod, so macht dies betroffen. Wählt ein alter Mensch diesen Weg, ist dies oft nicht so.

Wird in höherem Alter ein Selbstmord überhaupt als solcher erkannt, wird dieser als nicht so tragisch angesehen. Der Mensch hat sein Leben gelebt. Er hat ein Alter erreicht, das sich manch anderer wünscht. Dabei wird oft übersehen, dass die Gesellschaft an solchen Tragödien ihre Mitschuld trägt. Selbstmorde sind in unseren Breiten weitverbreiteter als beispielsweise im Süden Europas.

Ebenso ist zu beobachten, dass vollendete Suizide beinahe dreimal öfter von Männern ausgeführt werden. Männer sind es gewohnt, Dinge in die Hand zu nehmen. Gerade die jetzige alte Generation besteht aus Menschen, die Kriege erlebten. Sie mussten sich behaupten, durchhalten. Die Männer mussten für die Familien sorgen. Männer gehen nicht so häufig zu Ärzten. Sie regeln alles selbst, oft auch die letzte Handlung.

Bei Frauen überwiegen die Selbstmordversuche, zum Freitod kommt es seltener. Warum aber wird nun der Freitod eines alten Menschen anders bewertet als der von jungen Leuten? Viele Menschen wünschen sich ein hohes Alter, dazu aber Glück und Gesundheit, am besten auch noch Reichtum und Schönheit. Dass dies aber kaum möglich ist und dass Menschen genau daran oft zerbrechen wird völlig übersehen.

Menschen haben verlernt Hilfe zu suchen

Menschen der älteren Generation sind kaum daran gewöhnt, sich Hilfe zu suchen. Sie haben gelernt, auf niemanden angewiesen zu sein. Genau das ist der zentrale Punkt dieser Problematik. Das Wort Psychiater oder Therapeut hat für einen jungen Menschen weit nicht diesen Schrecken, den es leider bis heute für die ältere Generation hat.

Nachdem Selbstmord lange moralisch verurteilt wurde und erst seit den 50er Jahren als Ausdruck persönlicher Krisen gilt, denken ältere Menschen nicht daran, dass es in dieser Situation Hilfe gibt.

Obwohl die Suizidprävention noch relativ jung ist, sind die heutigen Möglichkeiten der Hilfe umfangreich. Doch man muss den Schritt dorthin auch wagen, selbst wenn er schwerfällt. Das Angebot reicht von Krisenzentren über Telefonseelsorge, psychiatrische Kliniken bis zu Therapeuten. Aufgabe ist es mit dem Betroffenen akzeptable Lösungen für seine Probleme, Sorgen und Ängste zu finden. Angehörige und Freunde können eine große Hilfe sein. Wenn man erkennt, dass ein Mensch sich verändert und in einer Krise steckt, kann man mit gefühlvollem Einsatz vielleicht Leben retten.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 17.03.2014 aktualisiert.

Kategorien: Pflege

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