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Die zehn wichtigsten Dinge für die Pflege zu Hause

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Es ist eine große Herausforderung, einen pflegebedürftigen Angehörigen von zu Hause aus zu pflegen. Bei den kleinsten Anzeichen von Schwäche sollten Sie sofort handeln. Damit die Pflege zu Hause weiterhin reibungslos funktioniert, sollten Sie einige wichtige Dinge beachten. Curendo zeigt Ihnen die wichtigsten Dinge, die Sie bei der Pflege zu Hause beherzigen sollten.

1. Professionelle Hilfe für die Pflege zu Hause annehmen

Damit die Pflege Ihres Angehörigen zu Hause einwandfrei gelingt, sollten Sie sich unbedingt Tipps und Tricks von erfahrenen Pflegediensten einholen. Ein professioneller Pfleger kann Ihnen die ersten Handgriffe der richtigen Pflege eines pflegebedürftigen Angehörigen zu Hause zeigen. Viele Angehörige haben das Problem, dass sie sich selbst am Anfang mit der Pflege zu Hause überschätzen und dann daran scheitern. Mit ein paar kleinen Nachhilfestunden entstehen erst gar keine Zweifel und die Pflege zu Hause schaffen Sie mühelos.

2. Pflege zu Hause: Schwäche eingestehen können

Es ist von großer Bedeutung, dass Sie sich selbst eingestehen, wenn Sie sich zu viel vorgenommen haben. Sie sind keineswegs gescheitert, wenn Sie fremde Hilfe zusätzlich für die Pflege zu Hause in Anspruch nehmen müssen. Viele Angehörige verlangen jedoch von sich selbst, in der Pflege perfekt zu handeln. Gönnen Sie sich ruhig Ihre Auszeit und beauftragen Sie zeitweise einen Pflegedienst, der Ihre Aufgaben übernimmt. Wenn Sie gestresst und unausgeglichen sind, übertragen Sie dies leicht auf den Pflegebedürftigen.

3. Beziehen Sie andere Familienmitglieder mit in die Pflege zu Hause ein

Lassen Sie die Last der Pflege nicht allein auf Ihren Schultern sitzen. Andere Familienmitglieder sind ebenso für die Pflege eines pflegebedürftigen Angehörigen verantwortlich wie Sie. Beauftragen Sie beispielsweise Ihre Kinder oder Ihren Ehepartner, mit dem pflegebedürftigen Angehörigen spazieren zu gehen oder ihm etwas vorzulesen. Für Sie als pflegender Angehöriger sind diese paar Stunden Auszeit eine wunderbare Entspannung.

4. Geschwister die Pflege zu Hause übernehmen lassen

Aber auch Ihre Geschwister sollten sich Zeit für den pflegebedürftigen Angehörigen nehmen. Daher können Sie ruhig Ihren Bruder oder Ihre Schwester für die Aufsicht für ein paar Stunden beauftragen. Schließlich sollte sich jedes Kind für sein Elternteil verantwortlich fühlen. Übertragen Sie die Verantwortung ruhig ab und zu auf Ihre Geschwister und nutzen Sie die freie Zeit, um etwas für sich selbst zu tun.

5. Der tierische Begleiter als Freund und Pfleger

Vielen Menschen wird in schweren Lebensphasen mit einem tierischen Freund geholfen. Sprechen Sie mit Ihrer Familie ab, ob eine Katze oder sogar ein Hund ihrem pflegebedürftigen Angehörigen ein seelischer Balsam sein kann. Schließlich ist es erwiesen, dass Tiere eine therapeutische Wirkung auf den Patienten haben können. Wichtig ist, dass die Pflege des Vierbeiners nicht an Ihnen hängen bleibt. Sofern die Möglichkeit besteht, sollte sich Ihr Angehöriger um das Tier kümmern. So hat er eine wichtige Aufgabe, die ihm das Gefühl vermittelt, gebraucht zu werden.

6. Weitere Unterstützung für die Pflege zu Hause suchen

Es ist immer hilfreich sich ausreichend Unterstützung bei der Pflege zu Hause zu suchen. Eine Hilfe könnte dabei beispielsweise „Essen auf Rädern“ sein, sodass das Kochen für Sie wegfällt. Aber auch Selbsthilfegruppen können eine große Unterstützung für die Pflege zu Hause sein. Hier können Sie sich mit Gleichgesinnten austauschen und wertvolle Erfahrungen weitergeben. Vielen pflegenden Angehörigen sind solche Gespräche eine große Hilfe, da sie merken, dass sie als Pflegeperson nicht allein sind.

7. Trotz Pflege – denken Sie an sich selbst!

Von großer Bedeutung ist, dass Sie genügend Zeit für sich selbst einplanen. Ihr Leben sollte nicht von dem des Patienten geprägt sein. Treiben Sie regelmäßig Sport und treffen Sie sich mit Freunden und Bekannten um den nötigen Abstand zu Ihrem Angehörigen zu gewinnen. Schalten Sie einfach mal ab und lassen Sie Ihre Seele baumeln. Es wird Ihnen und somit auch Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen spürbar gut tun.

8. Tägliche Pausen zwischendurch

Wichtig bei der Pflege eines pflegebedürftigen Angehörigen sind die täglichen Pausen. Auch wenn Sie rund um die Uhr für Ihren Angehörigen da sein wollen, machen Sie mal Pause! Wenn Ihr Angehöriger beispielsweise ein Mittagsschläfchen hält, könnten Sie sich in die Sonne setzen und ein Buch lesen. Versuchen Sie, in diesen wenigen Minuten nur an sich zu denken. Das gibt Ihnen die nötige Kraft für die restliche Pflege am Tag.

9. Beratung vom Arzt

Des Weiteren ist es ratsam regelmäßig den Kontakt zu dem behandelnden Arzt zu suchen. Dieser kann Ihnen jede Menge wertvolle Tipps geben. Außerdem können Sie auch mit dem Arzt sprechen, wenn Sie sich psychisch zu sehr belastet fühlen. Ein Gespräch mit einem Fachmann öffnet einem wieder die Augen und gibt neuen Mut für die Pflege zu Hause.

10. Entlasten Sie sich

Das A und O bei der Pflege eines pflegebedürftigen Angehörigen ist die zeitweise Entlastung. Die können Sie an zahlreichen Anlaufstellen erhalten. Dazu gehören beispielsweise Krankenkassen, Sozialdienste, Wohlfahrtsverbände oder Pflegedienste. Hier können Sie sich beraten lassen oder die Pflege für eine Zeitlang in andere Hände übergeben. Achten Sie auf sich – nur wenn es Ihnen gut geht, können Sie Ihren Angehörigen zu Hause pflegen und die nötige Zuwendung für diesen aufbringen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 06.01.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Pflege zu Hause

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