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Eine Entspannungshilfe für Ältere – die Baum-Übung

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Gerade Ältere haben manchmal Phasen von Unruhe und innere Aufregung, die Betroffene gar nicht richtig unter Kontrolle haben können. Oftmals resultiert daraus ein Umherlaufen, ohne dass es ein richtiges Ziel gibt. Mit einer kurzen Entspannungsübung können Sie eine Erleichterung schaffen.

Die Baum-Übung hat Ihren Namen von dem natürlichem Vorbild: einem Baum, der sich im Wind wiegt und sich dabei aber fest mit seinen Wurzeln in der Erde hält. Diese kleine Entspannungseinheit ist ideal dazu geeignet, um zur Ruhe zu kommen und mit gezielten leichten Bewegungen auch das Gleichgewicht zu schulen. Daher können Sie dieses Training ideal in den Alltag integrieren. Durchgeführt wird die Übung am besten mit offenen Augen, damit Ihr Angehöriger das, was Sie vormachen, gut beobachten kann und sich nicht so unsicher fühlt.

Ein sicherer Stand ist für die Übung wichtig

Bitten Sie Ihren Angehörigen, sich hinzustellen und dabei die Beine etwa so weit auseinander zu stellen, wie auch die Schultern breit sind. Dies ermöglicht eine hohe Standfestigkeit und ein Halten des Gleichgewichts. Sie sind dabei das Vorbild und erklären die einzelnen Schritte, machen diese aber auch gleichzeitig vor. Verlagern Sie nun ganz leicht das Gewicht von einem Bein auf das andere, sodass Sie leicht schwanken und steuern Sie mit dem Oberkörper dagegen.

Dies sieht nun so aus, als würden Sie mit dem Becken "hin und her wackeln". Achten Sie bei Ihrem Angehörigen darauf, dass dieser, wenn er die Bewegungen nachahmt, nicht ins Stolpern gerät, sondern der sichere Stand erhalten bleibt. Danach beziehen Sie auch die Schultern ein wenig mit in die Bewegungen ein, indem Sie diese abwechselnd leicht heben und senken. Wichtig ist dabei natürlich, dass Ihr Angehöriger hier keine Schmerzen haben sollte, ansonsten muss die jeweilige Bewegung ausgelassen werden.

Die Arme in die Bewegungen einbeziehen

Als Nächstes sollen dann die Arme einbezogen werden. Machen Sie vor, wie Sie diese zur Seite ausstrecken und dann auch langsam mit bewegen. Als bildliche Hilfe können Sie Ihrem Angehörigen sagen, dass er sich vorstellen soll, wie sich auch die Äste eines Baumes im Wind wiegen. Die Bewegung kann sogar bis in die Finger gehen, die sich im imaginären Wind auf- und ab bewegen.

Das Muster können Sie etwa eine Minute aufrechterhalten. Danach werden die Bewegungen wieder langsam ruhiger; Sie ziehen die Arme wieder ein und bewegen die Hüfte langsamer, bis Sie und Ihr Angehöriger wieder still stehen. Sollte Ihrem Angehörigen etwas weh tun, dann beenden Sie die Übung natürlich zeitiger. Letztlich können Sie die Arme und Beine noch kurz schütteln, um die Muskeln noch etwas zu lockern.

Mit dieser spielerischen Baum-Übung können Sie im Alltag eine kleine Entspannungseinheit einbauen, die relativ einfach und ohne lange Vorbereitungen durchgeführt werden kann. Zudem wirkt die Übung nicht so ernst und wird daher nicht als oftmals ungeliebter Sport, sondern eher als Spaß empfunden.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 09.03.2014 aktualisiert.

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