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Erinnerungen sind Schätze für demenziell Erkrankte

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Gerade zu Beginn einer Demenz sind für Betroffene viele Erinnerungen noch sehr präsent. Dies ist eine entscheidende Phase, in der Sie Schätze sammeln können. Mit dem Fortschreiten der Demenz werden manche dieser wertvollen Kennzeichen eines Individuums nicht mehr greifbar.

Erinnerungen sammeln

 

Erzählungen werden im Verlauf einer Demenz zusammenhanglos und können nicht mehr zugeordnet werden, wenn man nicht weiß, woran die erkrankte Person anknüpft.
Sorgen Sie jetzt dafür, dass Sie diese Schätze sammeln, sonst kann es passieren, dass sie verloren gehen.

Lesen Sie hier 5 Tipps, wie Sie wertvolle Erinnerungen sammeln können:

1. Schauen Sie gemeinsam Fotos an

 

Lassen Sie sich die Geschichten zu den Bildern erzählen. Demenzkranke haben ihre Jugend vor dem Zeitalter der Digitalfotografie verbracht. Bei der Einschulung wurden ein, vielleicht zwei Bilder geschossen, nicht 150, wie heute üblich. Notieren Sie sich Namen von Lehrern und Schulfreunden. Auch Hochzeits- oder Familienfotos sind eine Quelle von Geschichten.

2. Sammeln Sie Rezepte

 

Gibt es ein Gericht, für das die erkrankte Person das „Exklusivrezept“ hat? Kochen oder backen Sie gemeinsam und lassen Sie sich die Zubereitung aufschreiben.

3. Erkundigen Sie sich nach dem Beruf

 

Wo war die Arbeitsstelle? Wer waren die Kollegen? Was war die Lieblingstätigkeit? Welche Werkzeuge wurden gebraucht? Gibt es Fotos von Firmenjubiläen?

4. Fragen Sie nach Hobbies

 

Gibt es einen Skatclub oder ein Handarbeitskränzchen? Heben Sie Werkstücke und Fotos auf. Gibt es Bilder von Sportwettkämpfen oder vom größten Fisch, der gefangen wurde? Halten Sie die Namen der Freunde fest.

5. Wo und wie wurde der Zweite Weltkrieg verbracht?

 

Kriegserlebnisse, Flucht, Vertreibung und Nachkriegszeit waren prägende Erlebnisse. Die heute 80jährigen haben den Krieg als Kinder im Alter zwischen sechs und elf Jahren erlebt. Gibt es Fotos, Briefe oder Karten von Brüdern, Vätern oder Angehörigen, die „im Krieg“ waren?

Fertigen Sie Farbkopien von Fotos oder Karten an und heben Sie diese in einer Schatzkiste auf. Diese kann später eine wertvolle Hilfe sein, Ihren erkrankten Angehörigen zu verstehen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 08.04.2015 aktualisiert.

Kategorien: Alzheimer, Demenz

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