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Erkältung: Tee & Co. lindern Symptome

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Husten, Schnupfen, Heiserkeit: Weil Pflegende überdurchschnittlich häufig Kontakt mit Menschen haben, sind sie in der typischen Erkältungszeit besonders gefährdet, an einem grippalen Infekt oder einer echten Grippe zu erkranken. Wie beugen Sie vor und lindern die Symptome?

Der Begriff Erkältung ist eigentlich irreführend. Schließlich führt nicht die Kälte zu Husten und Schnupfen. Die Übeltäter sind in der Regel Viren, um genauer zu sein 200 unterschiedliche Viren, die in die oberen Atemwege eindringen und sich dort vermehren.

Trotzdem erkälten sich im Winter mehr Menschen als im Sommer. Warum? Das liegt vor allem daran, dass unsere körpereigene Abwehr bei Kälte nicht so gut funktioniert wie bei Wärme. Die Erreger haben im kalten Winter also ein leichtes Spiel. Unser Abwehrsystem arbeitet auf Hochtouren und versucht die Eindringlinge abzuwehren. Ist es zu schwach, beginnt die Erkältung mit einer deutlich erkennbaren Rötung und Schwellung der Schleimhäute in Nase und Rachen. Schnupfen, Husten und Halsschmerzen machen sich bemerkbar.

Hier lauert die Ansteckungsgefahr
Eine Erkältung ist per Tröpfcheninfektion leicht auf andere Menschen übertragbar. Beim Niesen, Husten und Schnupfen, sogar beim Sprechen werden kleinste Viruspartikel in die Luft freigesetzt, die beispielweise an Händen und Gegenständen hängen bleiben. Selbst auf Essbesteck und Taschentüchern sind die Erreger noch etwa zwei Stunden lang aktiv. Die Ansteckungsgefahr ist zwei bis vier Tage nach Ausbruch der Krankheit am größten.

Damit Sie selbst nicht als „Virenschleuder“ wirken, verwenden Sie Einmaltaschentücher und waschen Sie sich öfter die Hände. Wenn Sie gerade keine Möglichkeit haben Ihre Hände zu waschen, ist eine Händedesinfektion eine gute Alternative.

Erkältung behandeln
Der Volksmund sagt: „Eine Erkältung kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage.“ Noch schneller kann es gehen, wenn man sich schon bei den ersten Anzeichen eines Infekts zu helfen weiß. Dabei muss nicht immer gleich die Chemiekeule zum Einsatz kommen, denn gegen Erkältungsbeschwerden ist so manches Kraut gewachsen.

Eine Alternative zur Schulmedizin sind pflanzliche Präparate. Empfohlen werden Nasentropfen mit isotonischer Kochsalzlösung und das Einatmen ätherischer Öle wie Eukalyptus, Pfefferminz, Thymian oder Menthol: Ätherische Öle wirken haut- und schleimhautreizend und werden deshalb nur stark verdünnt angewendet. Einige Tropfen auf ein Taschentuch geben und wiederholt tief ein- und ausatmen. Achtung: Bei Allergikern, die auf Eukalyptus empfindlich reagieren, können Unverträglichkeiten bis hin zu Asthmaanfällen auftreten.

Gönnen Sie sich Ruhe und Wärme
Körperliche Anstrengung und besonders Sport während der Erkältungsphase belasten Körper und Kreislauf. Kurieren Sie die Erkältung bei Ruhe und Wärme aus. Auch Zigaretten sind tabu: Atemwegsinfekte dauern bei Rauchern und Passivrauchern deutlich länger.

Wirkungsvoll ist die Inhalation mit Kochsalzlösung. Sie verflüssigen das Nasensekret und verbessern so den Abtransport des Schleims. Auch über eine gefäßverengende und somit abschwellende Wirkung wird berichtet. Wasserdampfinhalationen (20 Minuten bei 43°C Wassertemperatur) oder ein Kamillenkopfdampfbad führen zu einer deutlichen Linderung der Symptome. Außerdem hemmt das Dampfbad die Virusvermehrung um mehr als 90 %.

Ausreichend Flüssigkeit (zwei Liter/Tag) in Form von Lindenblüten-, Holunder oder Thymiantee verflüssigen das Nasensekret und haben eine heilende Wirkung. Auch das Abhusten fällt leichter.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Pflege

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