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Erkennen Sie typische Parkinson-Symptome rechtzeitig!

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Parkinson tritt meist unauffällig und schleichend in das Leben eines Menschen. Da die Krankheit nicht plötzlich ausbricht, ist es wichtig, schon frühzeitig die entsprechenden Symptome zu erkennen. Nur dann kann die Krankheit mit einer gezielten Therapie aufgehalten und die Beschwerden minimiert werden. Wie aber erkennen Sie die Parkinson-Symptome? Was sind die typischen Symptome einer Parkinson-Krankheit?

Wenn Ihre Hände ab und zu mal zittern, ist das noch lange kein Symptom für Parkinson. Aber trotzdem sollten Sie auf Ihren Körper achten, es gibt nämlich typische Symptome, die auf eine mögliche Erkrankung an Parkinson hinweisen: Hypokinese (Verlangsamung der Bewegung), Akinese (Bewegungsverlust), Rigor (Muskelsteifheit) und Tremor (Zittern). Dies sind die wesentlichen Symptome der Parkinson-Krankheit. Meistens treten diese aber erst in einem späteren Stadium auf.

Parkinson-Symptome im frühen Stadium

Im frühen Stadium von Parkinson wird die Krankheit meist nicht erkannt. Die Symptome weisen eher auf andere Erkrankungen hin. So gehören Muskelverspannungen, Depressionen, Abgespanntheit, Unruhezustände oder auch Schweißausbrüche und Verstopfungen zu den ersten Vorboten der Parkinson-Krankheit. Diese Symptome werden jedoch oft ignoriert und verharmlost. Schließlich verbirgt sich nicht hinter jeder Verstopfung eine Parkinson-Erkrankung und auch die Muskeln können schmerzen, ohne dass Parkinson der Auslöser dafür ist.

Erst bei den ersten Problemen im Bewegungsablauf wird eine Parkinson-Krankheit in Erwägung gezogen. Die Feinmotorik ist gestört, Schuhe binden oder Zähneputzen werden plötzlich zu einer großen Herausforderung. Typisch für Parkinson-Patienten ist auch die Veränderung des Schriftbildes: Eine kleine und unleserliche Schrift entsteht aufgrund der gestörten Feinmotorik. Auch die Haltung der Person ändert sich: Sie geht gebeugt, macht nur noch kleine Schritte, die Hände zittern, die Stimme wird immer leiser und die Mimik und Gestik im Gesicht versagen. Insgesamt sind dies aber noch keine Symptome, die die Lebensqualität des Betroffenen einschränken.

Belastende Symptome im fortgeschrittenen Stadium

Erst im fortgeschrittenen Stadium hat der Patient mit den Symptomen von Parkinson zu kämpfen. Waren es im Frühstadium noch erträgliche Symptome, über die der Patient hinwegsehen konnte, muss er sich nun aktiv mit seiner Krankheit auseinandersetzen. Zu der Hypokinese kommt nun auch noch der Rigor hinzu, die Muskeln versteifen sich mehr und mehr. Dadurch wird die Bewegungsfreiheit immer mehr eingeschränkt. Ein typisches Symptom ist die langsame Bewegung: Patienten können nur sehr schwer losgehen, sie können aber auch nur sehr schwer stehenbleiben.

Die Reflexe sind im fortgeschrittenen Stadium sehr eingeschränkt. Hier besteht die Gefahr der Stürze. Aufgrund der Hypokinese, also der Bewegungsverlangsamung, gelingt es stürzenden Personen nicht mehr, sich rechtzeitig abzufangen. Die Folge sind oft schwere Verletzungen. Auch der Tremor ist in diesem Stadium ausgeprägter. Durch die Bewegungsarmut fällt es den Patienten zunehmend schwerer, Schluckbewegungen auszuüben. Auch Inkontinenz oder Sehstörungen sind nun die Symptome für Parkinson wie auch Gedächtnisverlust und Depressionen.

Akinetische Krise im Spätstadium

Im Spätstadium ist der Patient von einer Akinese, einem Bewegungsverlust, bedroht. Konnte der Patient heute noch alleine laufen, kann er morgen bereits bewegungsunfähig sein. Diese akinetische Krise kann innerhalb von wenigen Tagen eintreten. Der Patient muss in diesem Fall sofort in eine Klinik eingewiesen werden.

Die akinetische Krise entsteht vor allem durch Flüssigkeitsmangel oder durch das Absetzen der Parkinson-Medikamente. Daher ist immer darauf zu achten, dass der Betroffene seine Medikamente einnimmt und genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Denn mit der richtigen Therapie und den richtigen Medikamenten können die späten Symptome von Parkinson verhindert werden, sodass der Patient trotz Parkinson ein angenehmes und selbstbestimmtes Leben führen kann.

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Kategorien: Parkinson

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