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Ermittlung der Pflegestufe: Tipps und Kniffe

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Bei der Berechnung einer Pflegestufe kommt es immer wieder zu Problemen, es sind verschiedene Grundlagen zu beachten. Die folgende Serie will Ihnen mit Tipps und Kniffen helfen.

Probleme bei der Berechnung der Pflegestufe
Bei der Berechnung einer Pflegestufe kommt es immer wieder zu Problemen. Dabei ist die Ermittlung transparent und nachvollziehbar, wenn entsprechende Dokumentationen vorgehalten werden. Grundlage bildet die Richtlinie zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit.

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung ermittelt im Auftrag der Pflegekassen jeweils die Pflegebedürftigkeit nach entsprechenden Kriterien und führt in der Regel einen Hausbesuch bzw. bei stationärem Aufenthalt einen Besuch in der Einrichtung durch. Hier sind Pflegetagebücher und/oder Pflegedokumentationen besonders geeignet, um objektive Feststellungen treffen zu können. Im Rahmen von möglichen Widersprüchen bilden diese Aufzeichnungen wichtige Entscheidungsgrundlagen.

Pflegestufe – Im Vordergrund relevant sind grundpflegerische Bedürfnisse: Körperpflege, Ausscheidung, Ernährung und Mobilität
Nachrangig ist in diesem Kontext die sozialpflegerische Betreuung, wie Beschäftigung, zu bewerten. Sie hat an dieser Stelle keine Bedeutung. Bestehen eingeschränkte Alltagskompetenzen, so sind andere Leistungen bedeutsam, die in §87b SGB XI näher beschrieben sind.

Berechnungsgrundlage bilden die so genannten Zeitorientierungswerte, also festgelegte Zeitwerte für grundpflegerische Tätigkeiten. Wichtig kann es im Rahmen der Transparenz sein, die in den Richtlinien verwandten Begrifflichkeiten bei einer Dokumentation zu verwenden.„Das bedeutet also mit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung "eine Sprache zu sprechen".

Pflegestufe: Laienpflege und aktivierende Pflege
Basis bei der Ermittlung der Pflegestufe ist die Laienpflege verbunden mit dem Ansatz der aktivierende Pflege. Dies ist von besonderer Bedeutung, da es zentraler Leitgedanke ist, die Ressourcen des Pflegebedürftigen zu erhalten und zu nutzen.

Also auch die benötigte vermehrte Zeit muss, bei ausreichendem Nachweis, im Rahmen der Pflegestufenermittlung berücksichtigt werden.

Grundsätzlich ist die gesamte Zeit für die Erledigung der Pflegetätigkeit relevant. So sind auch motivierende, erklärende und orientierende Gespräche der Pflegekraft zu berücksichtigen. Hierauf ist bei einem Besuch des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung ausdrücklich hinzuweisen, um in die Berechnung einzufließen.

Beispiel für die Berechnung der Pflegestufe
Der Pflegebedürftige ist aufgrund seiner Demenz leicht desorientiert. Begonnene Handlungen werden oft nicht zu Ende geführt. Auch beim morgendlichen Waschen tritt dies auf. Verbunden mit dem Bewegungsdrang kommt es vor, dass der Pflegebedürftige plötzlich aus dem Badezimmer möchte. Die Pflegekraft muss nun gut zureden, um ein abschließendes Waschen zu ermöglichen.

An dieser Stelle ist die gesamt Zeit zu berücksichtigen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 15.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Pflegestufen

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Wie lange dauert die Bewilligung der Pflegestufe?

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