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Ernährung bei geringerem Energiebedarf im Alter – darauf sollten Sie achten

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Die durchschnittliche Lebenserwartung steht in engem Zusammenhang mit der Ernährung des Menschen und mit seinem jeweiligen Ernährungszustand. Eine vollwertige Ernährungsweise, die auch individuelle Vorlieben und Abneigungen berücksichtigt, kann den Energiebedarf älterer Menschen durchaus decken.

Deckung des Energiebedarfs

Aus gesundheitlichen Gründen erscheint es erstrebenswert, dass der Mensch spätestens ab dem 30. Lebensjahr sein Gewicht konstant hält. Dabei ist es wichtig, die tägliche Energiezufuhr dem individuellen Bedarf anzupassen. Dieser Energiebedarf sinkt mit zunehmendem Alter. Die Zufuhr an Energie mit der Nahrung muss daher nach und nach etwas verringert werden.

Bei sinkendem Bedarf und gleichbleibender Energiezufuhr kommt es mittelfristig zu einem Gewichtsanstieg. Diese Gewichtszunahme wirkt sich nachteilig auf den Gesundheitszustand der Betroffenen aus – die Beweglichkeit wird eingeschränkt, Herz und Kreislauf, aber auch Knochen und Gelenke werden nachhaltig belastet.

Wenn der Energiebedarf sinkt

Die fettfreie Körpermasse nimmt im Alter ab, gleichzeitig wird jedoch mehr Fett ins Fettgewebe eingelagert. Eine Gewichtsabnahme ist deshalb nur schwer möglich. Die Muskulatur ist von der Verringerung des fettfreien Gewebes am meisten betroffen. Somit werden die Zellen schlechter mit Sauerstoff versorgt, der gesamte Stoffwechsel wird langsamer und der Grundumsatz sinkt letztendlich. Zusätzlich nimmt die regelmäßige Bewegung im Alter meist ab.

Der Energiebedarf sinkt

  • zwischen dem 33. und 55. Lebensjahr um 10 Prozent,
  • zwischen dem 55. und 75. Lebensjahr um 15 Prozent,
  • ab dem 75. Lebensjahr nochmals um 10 Prozent.

Diesem deutlich geringeren Energiebedarf muss mit der individuellen Ernährungsweise entsprochen werden, um gesundheitliche Folgen zu vermeiden.

Ernährung bei geringerem Energiebedarf im Alter

Der natürliche Alterungsprozess geht mit einem Abbau der Körperzellen einher. Während der Gesamtenergiebedarf sinkt,

  • bleibt der Eiweißbedarf unverändert,
  • sinkt der Fettbedarf parallel zum Energiebedarf,
  • sollten Kohlenhydrate vermehrt in Form von Ballaststoffen zugeführt werden.

Wichtig ist allerdings, bei niedrigerem Energiebedarf und daraus resultierender geringerer Energiezufuhr, darauf zu achten, dass dies nicht zu Lasten der Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Flüssigkeit geht.

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Schlagwörter:

Kategorien: Ernährung

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