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Fibromyalgie: Informieren Sie sich und akzeptieren Sie Ihre Krankheit

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Endlich hat Ihr Arzt einen Namen für Ihre Ganzkörperschmerzen und die vielen verwirrenden Beschwerden gefunden: Fibromyalgie. Die Krankheit, die zu einer Form des Weichteilrheumatismus gezählt wird, ist für andere nicht sichtbar, aber dennoch existent. Informieren Sie sich und akzeptieren Sie, dass Sie krank sind!

Nehmen Sie Ihre Krankheit an

Voraussetzung für eine hilfreiche Therapie ist, dass Sie sich mit Ihrer Erkrankung „anfreunden“. Lernen Sie sie besser kennen, indem Sie sich darüber informieren. Fibromyalgie zeigt sich bei jedem Patienten anders, daher kann es auch kein Medikament geben, das allen hilft.

Weil die Krankheit aus mehreren Symptomen besteht, die bei jedem unterschiedlich ausgeprägt sind, richten sich die Maßnahmen nach Ihren Beschwerden. So heftig Ihre Schmerzen, Müdigkeit, Erschöpfung und so weiter auch sein mögen: Sie führen glücklicherweise nicht zu einer Behinderung und verkürzen auch nicht Ihr Leben! Ein weiterer positiver Aspekt: Die Beschwerden werden im Laufe der Jahre schwächer.

Schmerzen sind nicht sichtbar, dennoch existieren sie

Steht die Diagnose „Fibromyalgie“ fest, akzeptieren Sie diese. s hat keinen Zweck, sich mit weiteren Untersuchungen zu quälen, denn die Krankheit ist nun mal nicht messbar oder mit Röntgengeräten zu erkennen. Aktuell ist sie einfach nicht besser erforscht. Das heißt nicht, dass es sie nicht gibt! Sie leiden an einer realen Erkrankung, die man Ihnen zwar nicht ansieht, aber dennoch existiert. Es ist ähnlich wie mit Schmerzen, die ein Außenstehender nicht erkennen kann.

Tauschen Sie sich mit anderen Fibromyalgie-Patienten aus

Reagieren Sie nicht auf unsensible Sprüche, die Ihre Beschwerden möglicherweise ins Lächerliche ziehen. Tauschen Sie sich mit anderen Betroffenen aus, damit Sie merken, dass Sie nicht allein sind. Es wird Ihnen enorm helfen, sich mit Menschen auszusprechen, die die gleiche Krankheit erleben und wissen, worüber Sie sprechen.

Außerdem können Sie sich gegenseitig mit Tipps helfen. In der Mitgliederzeitschrift der Deutschen Fibromyalgie-Vereinigung e.V. Optimisten erfahren Sie ebenfalls sehr viel über die Erkrankung und Selbsthilfegruppen sowie interessante Informationstermine und spezielle Kuren. Im Fibromyalgie-Treffpunkt können Sie sich online über Ihre Probleme unterhalten.

Haben Sie viel Geduld mit sich selbst

Akzeptieren Sie die Krankheit so, wie sie ist. Setzen Sie sich nicht unter Druck, sie schnell loswerden zu wollen. Je entspannter Sie damit leben, desto leichter fällt es Ihnen, die Schmerzen und andere Beschwerden als einen Teil Ihres Lebens anzunehmen. Erwarten Sie nicht von jeder Therapiemaßnahme, dass sie sofort hilft. Freuen Sie sich, wenn etwas hilft, seien Sie nicht enttäuscht, wenn es nicht funktioniert. Geduld ist gerade bei Fibromyalgie ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 07.01.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Rheuma

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