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Flüssigkeitsbedarf im Alter decken – Tipps für eine gute Versorgung

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Ältere Menschen leiden häufig darunter, dass ihr Geruchs- und Geschmacksempfinden schwindet und auch das Gefühl für Durst nicht mehr deutlich spürbar ist. Die Folgen können Mangel- oder Fehlernährung, vor allem aber auch eine viel zu geringe Flüssigkeitszufuhr sein. Wenn hinzu noch heiße Außentemperaturen kommen, können die Folgen von zu wenig Flüssigkeit schwere Auswirkung haben.

Trinken zur festen Gewohnheit machen

Um eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr vor allem bei älteren Menschen mit nachlassendem Durstgefühl zu gewährleisten, ist es wichtig, dass das Trinken zum festen Bestandteil des Alltags wird. Denn die statistischen Daten sind alarmierend: Jeder Vierte der Senioren in häuslicher Pflege und jede dritte Seniorin nehmen täglich deutlich zu wenig Flüssigkeit auf. Sie erreichen die empfohlene Flüssigkeitszufuhr von etwa 2 Litern nicht.

Das Erlernen und Trainieren fester Trinkrituale soll dazu beitragen, die Versorgung mit Flüssigkeit vor allem bei Menschen zu optimieren, die aufgrund eines geringeren Durstgefühls oder verminderter kognitiver Leistungsfähigkeit im Alter tatsächlich vergessen zu Trinken. Fachleute empfehlen zudem, bereits vor dem Einsetzen des Durstgefühls zu trinken. Feste Rituale und Trinkgewohnheiten können an das Trinken erinnern.

Zu jeder Mahlzeit – auch zu den Zwischenmahlzeiten sollten 1 bis 2 Gläser getrunken werden, so erreicht man leicht die notwendige Menge an Flüssigkeit. Zusätzlich können weitere Gelegenheiten zum Trinken genutzt werden, um sie fest in den Alltag einzubauen. Dies können zum Beispiel Aktivitäten sein, die sich täglich wiederholen:

  • nach Hause kommen / Feierabend
  • mit dem Hund raus gehen
  • beim Kochen
  • vor dem Fernseher etc.

Tipps und Tricks für eine gute Flüssigkeitsversorgung im Alter

Zusätzlich zu den empfohlenen 1,5 bis 2 Litern Flüssigkeit am Tag wird etwa 1 Liter mit den Mahlzeiten / Speisen aufgenommen. Mit natürlichem Mineralwasser nimmt man nicht nur Flüssigkeit, sondern auch wertvolle Mineralstoffe auf. Zwar ist der Kalorienbedarf im Alter deutlich geringer, der Bedarf an Nährstoffen bleibt jedoch bestehen, ist zum Teil sogar erhöht.

Deshalb sollten ältere Menschen ein mineralstoffreiches Heilwasser bevorzugen, um auch den Mineralstoffbedarf ausreichend zu decken. Um Osteoporose vorzubeugen empfiehlt es sich, ein Wasser mit mindestens 250 mg Kalzium pro Liter zu verwenden. Verdauungsprobleme können beispielsweise mit einem kohlensäurehaltigen Heilwasser mit mindestens 1200 mg Sulfat pro Liter im Zaum gehalten werden.

Ein Heilwasser mit mindestens 1.300 mg Hydrogencarbonat pro Liter ist bei Sodbrennen oder zu viel Magensäure wirksam, da es die Säuren neutralisiert und zudem positive Effekte bei Gicht oder Diabetes zeigt. Menschen mit Diabetes sollten zusätzlich ein Wasser mit mindestens 100 mg Magnesium zu sich nehmen, um Folgeerkrankungen vorzubeugen.

Trinkrituale

  • morgens eine Karaffe oder eine Flasche mit 1,5 Litern Wasser an einem Ort in der Wohnung bereitstellen, der häufig passiert wird
  • den Tag mit einem Glas Wasser beginnen
  • den Durst nicht erst kommen lassen, sondern zu jeder Mahlzeit und auch zwischendurch feste Trinkzeiten einhalten
  • Wasserreiches Obst und Gemüse liefert zusätzlich Flüssigkeit: Gurken, Wassermelonen, Tomaten, Orangen, Apfel, Limette, rote Bete, Ananas usw.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 08.07.2015 aktualisiert.

Kategorien: Ernährung

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