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Flüssigkeitsverluste fördern Demenz: Bei Hitze für Ausgleich sorgen

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Ältere Menschen nehmen häufig aufgrund ihres mangelnden Durstgefühls viel zu wenig Flüssigkeit zu sich. Dies ist aus gesundheitlicher Sicht ein bedenklicher Fakt, der sogar demenzartige Zustände oder die Erhöhung des Erkrankungsrisikos sowie die Verschlechterung des Zustands Demenzkranker nach sich ziehen kann.

Das richtige Wasser zur richtigen Zeit

Zwar benötigen wir im Alter weniger Nahrungsenergie, jedoch bleibt der Bedarf an Mineralstoffen bestehen. Daher ist ein Heilwasser, das reich an Mineralstoffen ist, empfehlenswert. Um der im Alter häufig auftretenden Osteoporose vorzubeugen, ist es wichtig, dass das Wasser einen Mindestgehalt von 250 mg Kalzium aufweist. Mit einem Heilwasser mit mindestens 1.200 mg Sulfat pro Liter kann zudem die Verdauung gefördert werden, enthält es Kohlensäure wird die Verdauung zusätzlich angeregt.

Wer unter Sodbrennen oder zu viel Magensäure leidet, sollte auf ein Heilwasser mit mindestens 1.300 mg Hydrogencarbonat pro Liter zurückgreifen, um die überschüssigen Säuren im Körper zu neutralisieren, oder auch positive Effekte bei Gicht oder Diabetes herbeizuführen. Für Diabetiker sollte das Wasser zudem mindestens 100 mg Magnesium enthalten, um Folgeerkrankungen vorzubeugen.

Flüssigkeitsverluste durch Hitze ausgleichen

Hitze belastet den Organismus und kann zu gesundheitlichen Beschwerden wie zum Beispiel

  • Schwindelanfälle,
  • Herzrhythmusstörungen und
  • Kreislaufkollaps

führen. Durch zu große Hitze gehen dem Körper vor allem Flüssigkeit und damit auch wichtige Mineralstoffe verloren. Um diese Verluste auszugleichen, ist Mineralwasser am besten geeignet, da es mit Flüssigkeit und gleichzeitig mit Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt. Hier sind vor allem Mineralwasser mit hohem Natrium- und Magnesiumgehalt zu empfehlen, da diese Mineralstoffe mit dem Schweiß ausgeschieden werden.

Da ältere Menschen häufig ein geringeres Durstempfinden haben, vergessen sie oft das Trinken. Sie sollten mithilfe von Trinkritualen für eine ausreichende, bei Hitze erhöhte Flüssigkeitsversorgung sorgen, auf wasserreiches Obst als zusätzlicher Flüssigkeitslieferant zurückgreifen und sehr kalte Getränke vermeiden, da diese die Schweißbildung noch vorantreiben.

Demenzartige Zustände bei zu großer Hitze

Zu große Hitze führt zu hohen Flüssigkeitsverlusten, welche zu demenzartigen Zuständen bei Senioren beitragen können. Plötzlich auftretende Verwirrtheitszustände zeigen, dass die Gehirnfunktion unter anderem auch von einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr abhängig ist. Die Austrocknung der Gehirnzellen schränkt deren Funktion stark ein, durch den starken Flüssigkeitsverlust schrumpft die Gehirnmasse. Es kommt zu

  • Kopfschmerzen,
  • Konzentrationsschwierigkeiten,
  • Verwirrtheitsanzeichen
  • bis hin zu Halluzinationen.

Für Demenzkranke besteht bei Hitze die Gefahr, dass sich die Krankheitssymptome deutlich verschlechtern. Das verminderte Durstgefühl und auch die zunehmende Vergesslichkeit erschweren das regelmäßige und ausreichende Trinken.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 21.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Demenz, Ernährung

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