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Gedächtnistraining: Trainieren Sie besser regelmäßig

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Den Geburtstag vergessen, die Schlüssel an der Kasse im Supermarkt liegen gelassen? Oder fällt Ihnen manchmal der Wochentag nicht mehr ein? Dann wird es Zeit für ein regelmäßiges Gedächtnistraining. Denn ein gut trainiertes Gedächtnis kann Demenz entgegenwirken. Erfahren Sie jetzt alles zum Thema Gedächtnistraining und welche Strategien selbst die Gedächtnisweltmeister nutzen.

Visuelles Gedächtnistraining

Zahlen, Namen, Fremdwörter etc. sind ziemlich unanschauliche Begriffe für Ihr Gehirn und bereiten meistens Schwierigkeiten. Allerdings kann sich das Gehirn Bilder erstaunlich gut merken. Dementsprechend bietet es sich einfach an, die vermeintliche Schwäche bei Zahlen, Namen und Fremdwörtern durch die enorme Merkfähigkeit bei Bildern auszugleichen.

Ein markantes Beispiel ist der Name von neuen Kollegen in der Firma. Immer wieder machen diese besonders am Anfang Probleme. Heißt der neue Kollege Felix Baumann können Sie den Namen ganz einfach in ein Bild verwandeln.

Wichtig ist nur, dass Sie die Namensbestandteile der Reihe nach in Bilder umwandeln. Felix heißt im Deutschen "der Glückliche" oder "der vom Glück begünstigte". Für "Bau" können Sie sich ein noch nicht fertig gestelltes Haus vorstellen und "Mann" ist ein Mann, der an diesem Haus arbeitet. Also: Felix-Bau-Mann.

Gedächtnistraining und Eselsbrücken

Eigentlich begegnet man immer wieder Eselsbrücken. Manche Lehrer versuchen ihren Schülern diese Art des Gedächtnistrainings schon früh mit auf den Weg zu geben. Leider nutzen aber die wenigsten diese Hilfen beim Merken. Oftmals werden diese für viel zu kompliziert gehalten und versucht, sich den Namen einfach so zu merken.

Doch die Erfolgschancen sind dabei relativ gering. Denn nur, wenn Sie mit Herrn Felix Baumann täglich zu tun haben, wird Ihnen das wirklich gelingen. Woran liegt das? Haben Sie mit dem neuen Kollegen täglich zu tun, wird Ihr Kurzzeitgedächtnis immer wieder aufgefrischt. Wenn Sie nicht täglich mit dem Kollegen zu tun haben, wird dies deutlich schwieriger und der Weg über die drei Bilder viel einfacher.

Natürlich müssen Sie sich Ihre entsprechenden Bilder zu den Namen oder Daten anfangs öfters in Gedächtnis rufen, aber nach ca. vier Wiederholungen haben Sie das gespeicherte Bild sehr lange im Gedächtnis.

Gedächtnistraining für Fortgeschrittene

Die Sache mit dem Merken von Bildern wird nur dann schwierig, wenn Sie an einem Tag nicht nur einen, sondern gleich mehrere neue Kollegen bekommen. Dann könnte es sehr leicht zu Verwechslungen kommen.

Dieses Problem haben auch die Gedächtnisweltmeister und haben dafür folgende Lösung erdacht: der Einsatz von Haken. Jetzt werden Sie sich fragen, was hat ein Haken mit Mitarbeitern und Gedächtnistraining zu tun?

Der Trick mit den Haken ist eigentlich ziemlich simpel, Sie müssen sich ein besonderes Merkmal an Ihren neuen Mitarbeitern suchen. Leberflecke, Narben etc. eignen sich dafür besonders gut, da sich diese nicht verändern. Kleidung hingegen ist ungeeignet. Wichtig ist jetzt, dass Sie ihr Merkmal mit den Bildern in Verbindung bringen. So könnte einem glücklich an einem Haus arbeitenden Mann Dreck ins Gesicht spritzen und einen Leberfleck hinterlassen.

Gedächtnistraining: Ein Prinzip, das funktioniert

Diese Technik ist für Ihr Gedächtnis ideal und lässt Sie sehr schnell vieles merken. Natürlich müssen Sie diese Technik ein wenig einüben. Dazu eigenen sich besonders die Nachrichten. Greifen Sie sich schwierige Begriffe heraus und versuchen Sie sich. Bei Fremdwörtern hilft es auch sich ähnlich klingende Begriffe aus dem Deutschen herauszugreifen und mit Bildern zu versehen. Sie werden sehr schnell feststellen, wie schnell Sie Ihr Gedächtnis in Schwung bringen.

Kann Gedächtnistraining den Ausbruch einer Demenz verhindern?

Durch das Gedächtnistraining lässt sich leider der Ausbruch einer Demenz nicht verhindern, allerdings kann es den Beginn verzögern und positiven Einfluss auf den Verlauf nehmen. Forschungen haben gezeigt, dass abwechslungsreiche Aufgaben für das Gehirn positiv sind. So können eine höhere Bildung und ein abwechslungsreicher Beruf zu einer Senkung des Erkrankungsrisikos führen. Allerdings spielen Faktoren wie eine genetische Disposition, Ernährung, Bewegung etc. auch eine große Rolle.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 09.03.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Demenz

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