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Gedächtnistraining: Was ist eigentlich die Mnemotechnik?

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Gedächtnistraining, Gehirnjogging und Co. Die meisten kennen die kleinen Spiele, um unser Gehirn in Schwung zu bringen. Aber was ist eigentlich diese Mnemotechnik und was bringt sie? Lässt sich von den Übungen etwas für demente Angehörige nutzen? Welche Wirkungen können erzielt werden?

Die Mnemotechnik oder auch Mnemonik ist nichts anderes als Gedächtnistraining. Der nicht so geläufige Terminus stammt aus dem Griechischen. Das Kunstwort Mnemotechnik wird seit dem 19. Jahrhundert für ars memoriae und ars reminiscentiae benutzt.

Was ist die Aufgabe der Mnemotechnik?

Die Mnemotechnik entwickelt Merkhilfen und soll so dem Menschen helfen, sich komplexe Sachverhalte merken zu können. Die meisten kennen dies aus ihrer Kindheit, nur da wurden diese Merkhilfen Eselsbrücken genannt. Ein kleiner Reim oder ein Merksatz, wie z. B. um sich die Vokale im Deutschen merken zu können "A, E, I, O, U der Mund geht immer weiter zu!".

Aber es gehören genauso kleine Schemen oder Grafiken zur Mnemotechnik wie komplexe Systeme, mit derer Hilfe man sich tausende von Wörtern oder Zahlen merken kann.

Wie kann die Mnemotechnik funktionieren?

Vereinfacht beruht die Mnemotechnik auf Grundelementen, so sucht sie auch bei den kompliziertesten Universalsystemen die Ordnung bzw. eine feste Reihenfolge. Hinzukommen anschauliche Bilder für das Ordnungssystem und das gemerkte Wissen.

Die Mnemotechnik verfügt über verschiedene Methoden um sich Inhalte merken zu können, so existieren die Kettenmethode (Assoziationsketten), die Schlüsselwortmethode, das Zahl-Reim-System, das Major-System, die Loci-Methode und die Alphabet-Methode.

Was ist ein Gedächtnispalast?

Immer wieder wird im Zusammenhang mit Gedächtnistraining oder Mnemotechnik von dem Gedächtnispalast gesprochen. Der Gedächtnispalast ist ein im Kopf gebautes, fiktives Gebäude.

Es soll dazu dienen, sich das erworbene Wissen langfristig zu merken und das schon vorhandene Wissen in eine logische Struktur zu bringen. Im Wesentlichen wird der Gedächtnispalast auf dem Prinzip der Loci-Methode gebaut, allerdings gibt es für den Bau auch noch wesentliche Unterschiede.

Was bringen die Gedächtnismethoden für einen dementen Angehörigen?

Das Gedächtnistraining mit den verschiedenen Methoden fordert das Gedächtnis bzw. das Gehirn auf ganz unterschiedliche Weisen. Nicht nur einem gesunden Menschen fällt es anhand dieser Techniken leichter, sich Dinge einzuprägen. Auch einem dementen Angehörigen kann es so gelingen, sich Dinge besser einzuprägen.

Natürlich hängt dies von dem Fortschritt der Erkrankung ab. Es muss Ihrem Angehörigen noch möglich sein, dem ganzen zu folgen und die Ideen und Methoden aufzunehmen. Sie sollten auf seine Reaktionen und Erfolge bei dem Training achten.

Zu viele Misserfolge können Ihren Angehörigen auch schnell deprimieren. Der Vorteil der Mnemotechnik ist, dass durch die abwechselnden Anforderungen das Gehirn vor nicht alltägliche Aufgaben gestellt wird. Die Anforderungen können dazu beitragen, dem Vergessen entgegenzuwirken.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 09.03.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Demenz

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