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Gelenk-Rheuma frühzeitig und schonend mit Ultraschall erkennen

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In Deutschland leiden über 2% der Bevölkerung an einer rheumatischen Erkrankung. Etwa 1,5 Millionen Erwachsene und 15000 Kinder sind betroffen. Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) empfiehlt bereits zur frühen Diagnostik Gelenkultraschalluntersuchungen einzusetzen. Strahlenbelastungen wie beim Röntgen werden vermieden. Lesen Sie mehr über die Möglichkeiten moderner Ultraschallgeräte.

Die Rheumatoide Arthritis (entzündliches Gelenkrheuma) beginnt häufig an den kleinen Gelenken von Händen und Füßen. Bisher wurde für eine aussagekräftige Diagnostik in erster Linie das MRT oder Kernspin genutzt. Diese Untersuchungen sind jedoch im Vergleich zu einer Ultraschalluntersuchung (Sonografie) deutlich belastender. Durch wichtige technische Fortschritte in den vergangenen zehn Jahren können mittlerweile eindeutige Befunde durch eine Sonografie erhoben werden.

Hinweise auf eine Rheumatoide Arthritis

 

Gelenkrheumatismus beginnt zumeist schleichend an den kleinen Gelenken der Hände. Häufig sind die Fingergrund- und Mittelgelenke symmetrisch an beiden Händen betroffen. Die Gelenke können verdickt und überwärmt sein. Schmerzen und Gelenksteife treten meist vermehrt morgens auf und bessern sich im Laufe des Tages. Erste, unspezifische Anzeichen sind leichte, vorübergehende Gelenkbeschwerden, allgemeines Krankheitsgefühl und reduzierter Allgemeinzustand. Manche Betroffene empfinden Kühlung als angenehm.

Im weiteren Verlauf kommt es zur Zerstörung des Gelenkknorpels mit Fehlstellungen in den Gelenken. Die Krankheit verläuft in Schüben. Die letztendliche Ursache ist unklar. Eine Autoimmunreaktion des Körpers spielt eine Rolle. Dies bedeutet, dass das Immunsystem des Körpers sich gegen eigenes Gewebe richtet, in diesem Fall die Gelenkinnenhaut.

Frühe Diagnostik verbessert die Prognose

 

Bestehen Beschwerden länger als sechs Wochen, sollte eine Abklärung durch einen Facharzt erfolgen. Je eher eine rheumatische Gelenkserkrankung erkannt wird, desto effektiver lässt sie sich behandeln. Dabei wird das Blut auf Entzündungszeichen und Rheumafaktoren hin untersucht. Weiter werden bildgebende Untersuchungen angewandt.

Bereits kleinste Defekte an Gelenkknorpeln und Knochen im Ultraschall erkennbar

 

Laut Dr. med. Wolfgang Hartung, Leitender Oberarzt am Asklepios Klinikum Bad Abbach und stellvertretender Leiter des DEGUM-Arbeitskreises Bewegungsorgane habe sich das Auflösungsvermögen von Ultraschallgeräten von 0,7 mm auf weniger als 0,15 mm verbessert. So können kleine Knochendefekte selbst an den kleinen Fingergelenken, Entzündungen und Verdickungen der Knochenhaut und Gelenksergüsse erkannt werden.

Auch Diagnostik an der Wirbelsäule und den Augen möglich

 

Auch Entzündungen an den Ansätzen von Sehnen und Blutgefäßen lassen sich im Ultraschall erkennen, so Dr. Hartung. So lässt sich beispielsweise bei Verdacht auf den Befall einer Schläfenarterie die Entnahme einer Gewebeprobe umgehen. Das Röntgen ließe sich zwar noch nicht vollständig ersetzen, jedoch durch den Einsatz von Ultraschall eine Großteil der Strahlenbelastung vermeiden.

Abklärung durch qualifizierte Spezialisten

 

Bei Verdacht auf eine Rheumatische Arthritis empfiehlt die DEGUM, sich an spezialisierte rheumatologische Arztpraxen oder Fachkliniken zu wenden. Diese verfügen über besondere Erfahrung und die entsprechenden Geräte zur Ultraschalldiagnostik.

Verlaufskontrolle durch Ultraschall

 

Wurde eine rheumatische Erkrankung diagnostiziert, wird eine jährliche Verlaufskontrolle empfohlen. Diese wird derzeit üblicherweise mittels einer Röntgenuntersuchung durchgeführt. Um jedoch einen akuten Schub oder den Erfolg einer neu eingeleiteten Therapie kurzfristig zu beurteilen, eignet sich eine Ultraschalluntersuchung. Diese kann ohne Belastung für Betroffene beliebig oft durchgeführt werden.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.01.2015 aktualisiert.

Kategorien: Rheuma

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