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Gesetzliche Pflegeleistungen bei Demenz

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Der Gesetzgeber stellt mit der Sozialen Pflegeversicherung, dem Sozialgesetzbuch (SGB) XI, Leistungen bereit, um pflegebedürftige Menschen und deren Familien zu unterstützen und zu entlasten. Finanzielle Leistungen der Pflegeversicherung erhalten Sie aber nur, wenn Sie einen Antrag auf Leistungen bei der Pflegekasse Ihres erkrankten Familienmitgliedes stellen.

Wo stellen Sie den Antrag?

Im Zweifel wenden Sie sich einfach an die Krankenkasse des Betroffenen, von dort wird man Sie weiter an den richtigen Ansprechpartner verbinden. Im Anschluss wird Ihnen ein Antrag zugeschickt. Manche Pflegekassen bieten auch einen Downloadservice auf ihrer Internetseite an. Eine weitere Möglichkeit ist, den Antrag direkt bei einer Niederlassung in Ihrer Nähe abzuholen.

Feststellung der Pflegebedürftigkeit bei Alzheimer

Nach der Antragstellung kündigt sich ein Gutachter vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) bei Ihnen an. Bei einem Hausbesuch wird er die Pflegebedürftigkeit Ihres erkrankten Familienmitgliedes ermitteln. In diesem Rahmen sollte der Gutachter sowohl mit dem Betroffenen selbst, als auch mit den Menschen sprechen, die dem Erkrankten so nahe stehen, dass sie zutreffende Aussagen über seinen tatsächlichen Zustand machen können.

Die "Verrichtungen des täglichen Lebens" sind wichtig

Eine große Rolle spielen dabei die so genannten „Verrichtungen des täglichen Lebens“ in den Bereichen Körperpflege, Ernährung und Mobilität sowie Hauswirtschaft. Der Gutachter muss herausfinden, wie groß der zeitliche Hilfebedarf in diesen Bereichen täglich ist. Um sich entsprechend darauf vorzubereiten, ist es sinnvoll ein Pflegetagebuch zu führen.

Besonderheiten im Alltag mit Demenz

Außerdem sollten Sie vor allem im Hinblick auf die Demenz dokumentieren, zu welchen Einschränkungen und besonderen Vorkommnissen es im Alltag Ihres erkrankten Familienmitgliedes kommt. Dies ist vor allem wichtig im Hinblick auf die Beantragung zusätzlicher Betreuungsleistungen.

Einstufung in eine Pflegestufe

Nach seinem Besuch dann erstellt der Gutachter sein Gutachten und gibt dies an die Pflegekasse Ihres erkrankten Familienmitgliedes weiter. Die Pflegekasse selbst entscheidet, ob Sie der Einschätzung des Gutachters folgt und in welche Pflegestufe sie den Betroffenen einstuft.

Der Bescheid, der dann wiederum an den Antragsteller, also an Sie oder Ihr erkranktes Familienmitglied selbst ergeht, muss innerhalb von 5 Wochen nach der Antragstellung erfolgen.

Rückwirkende Deckung Ihrer Auslagen

Sollten Sie in dieser Zeit bereits auf professionelle Pflege angewiesen sein, muss die Finanzierung bis zum endgültigen Bescheid der Pflegekasse aus eigener Tasche vorgenommen werden. Ist der Bescheid dann aber positiv und es gibt Leistungen, werden diese ab dem Tag der Antragstellung bereitgestellt. So werden Ihre Auslagen rückwirkend gedeckt, wenn Sie die Belege aufbewahren.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 13.04.2015 aktualisiert.

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Demenz ist Oberbegriff für Erkrankungen des Gehirns, die vorwiegend im Alter auftritt. Sie beeinträchtigt unter anderem das Gedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache, Motorik, Orientierung, aber auch die Gemütslage und die sozialen Fähigkeiten.

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