OK

Wir benutzen Cookies, um unseren Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Außerdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gesunde Ernährung bei Demenz: Sekundäre Pflanzenstoffe aus Petersilie, Möhren und Co

Kostenlose Online-Pflegeschulungen nach § 45 SGB XI für pflegende Angehörige und ehrenamtlich Pflegende. Jetzt Kurs besuchen

Sekundäre Pflanzenstoffe werden derzeit in verschiedensten Studien auf unterschiedlichste Gesundheitswirkungen hin untersucht – mit meist erstaunlich positiven Ergebnissen. Der sekundäre Pflanzenstoff Luteolin beispielsweise steht aktuell in der Diskussion, möglicherweise das Gedächtnis im Alter unterstützen zu können. Nutzen Sie die Kraft der regionalen Gemüse bei der Ernährung von Demenzkranken.

Sekundärer Pflanzenstoff: das Flavonoid Luteolin

Schon seit längerer Zeit wird dem in Möhren, Sellerie und Petersilie enthaltenen Luteolin eine entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben. In neueren Untersuchungen an Mäusen kam man nun zu dem Ergebnis, dass Luteolin nicht nur Entzündungen des Gehirns reduzieren, sondern auch das Erinnerungsvermögen verbessern kann. Dadurch – so konnte gezeigt werden – ist Luteolin in der Lage, das Lernen und die Gedächtnisleistung im Alter zu fördern und zu verstärken.

Liegt im menschlichen Körper eine Infektion vor, sorgen die für die aktive Immunabwehr verantwortlichen Mikrogliazellen dafür, dass die Produktion von Entzündungsparametern angeregt wird. Dies kann zu Appetit- und Schlaflosigkeit sowie zu Erinnerungslücken führen. Die Wirkung von Luteolin auf diese Entzündungsparameter und das Erinnerungsvermögen wurde untersucht, um festzustellen, inwieweit Luteolin am lebenden Organismus wirkt.

Studie an Mäusen belegt Wirkung von Luteolin

Vier Gruppen junger ausgewachsener und alter Mäuse erhielten über einen Zeitraum von vier Wochen entweder normales Futter (Kontrollgruppe) oder mit Luteolin angereicherte Tiernahrung (6 g Luteolin je Kilogramm). Mit der täglichen Nahrung nahmen die Mäuse im Durchschnitt 19,9 mg Luteolin auf.

Auch bei den untersuchten Mäusen traten im Laufe des Alterungsprozesses immer häufiger Entzündungen im Gehirn auf und die Konzentration am Entzündungsmarker IL-1beta war deutlich erhöht. Bei einer hohen IL-1beta-Konzentration besteht auch ein erhöhtes Risiko dafür, neu erlernte Dinge wieder zu vergessen. IL-1beta verhindert, dass Gedächtnisinhalte ins Langzeitgedächtnis übertragen werden. Luteolin hingegen scheint die Konzentration an IL-1beta zu senken. Luteolin kann demnach Entzündungen in bestimmten Gehirnregionen wirksam reduzieren.

Regelmäßiger Verzehr versorgt mit Luteolin

Karotten, Sellerie und Petersilie liefern ausreichend Luteolin, um insbesondere im Alter zur Verbesserung der Gedächtnisleistung beizutragen und sollten daher regelmäßiger verzehrt werden. Roh verzehrt oder auch als gegarte Gemüsebeilage sind sie jedermann geläufig, aber auch als leckere Zwischenmahlzeit eignet sich ein Gemüsesaft aus den einzelnen Sorten oder auch ein Gemüsecocktail hervorragend.

Wir klären Sie auf, was im Pflegefall zu tun ist! Jetzt informieren!

Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.04.2015 aktualisiert.

Kategorien: Demenz, Ernährung

Kostenlose Pflegehilfsmittel

Nutzen Sie Ihren Anspruch auf kostenfreie Pflegehilfsmittel. Wir unterstützen Sie im gesamten Prozess. Schnell & unbürokratisch. Versandkostenfrei.
Jetzt informieren

Pflege-Newsletter

– 100 % kostenlos
– jederzeit kündbar
– keine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte

Schulungen für Pflegende

Informieren Sie sich hier über die Inhalte der Online-Pflegekurse für die Pflege Angehöriger. Jetzt informieren

Unabhängige Pflegeberatung

Unsere Experten beantworten Ihnen alle Fragen rund um das Thema Pflege und die Pflegeversicherung.
Zur Pflegeberatung

Fachbegriffe erklärt

Das Glossar erläutert alle wichtigen Fachbegriffe zur Pflege auf einfache und verständliche Art. Zum Glossar

OK

Wir benutzen Cookies, um unseren Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Außerdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.