OK

Wir benutzen Cookies, um unseren Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Außerdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gicht im Alter – was können Sie tun?

Erhalten Sie in unserem Online-Pflegekurs Unterstützung, Information und persönlicher Beratung von Experten.

Viele Menschen haben erhöhte Harnsäurewerte und unterliegen damit dem Risiko, an Gicht zu erkranken. Unter Gicht versteht der Fachmann verschiedene Stoffwechselstörungen, bei denen Gelenke und Gewebe gleichermaßen betroffen sind. Auslöser für einen Gichtanfall ist ein erhöhter Harnsäurespiegel. Wie aber erkennen Sie, ob Sie an Gicht erkrankt sind und wie können Sie der Krankheit vorbeugen?

Ein erhöhter Harnsäurespiegel löst Gicht aus und begünstigt den Befall von verschiedenen Gelenken sowie Gewebe. Die Krankheit Gicht entsteht durch einen zu hohen Gehalt an Harnsäure. Je mehr Harnsäure im Blut produziert wird, umso höher ist das Risiko, an Gicht zu erkranken. Auch eine Niereninsuffizienz wird als Folgeerkrankung von Gicht nicht ausgeschlossen. Männer erkranken öfter an Gicht als Frauen, meist im Alter zwischen 40 und 60 Jahren.

Gicht lässt sich nicht als alleinstehende Krankheit definieren. Oft sind Vorerkrankungen der Auslöser für eine Gichterkrankung. So sind beispielsweise Menschen, die unter Diabetes, Übergewicht oder einem zu hohen Blutdruck leiden, öfter betroffen.

Wie entsteht Gicht?

Produziert der Körper zu viel Harnsäure (ist also die Konzentration von Harnsäure im Blut zu hoch), entsteht Gicht. Im Normalfall wird Harnsäure (aufgenommen durch Nahrung oder vom Körper selbst produziert) durch die Nieren ausgeschieden.

Eine Ursache von Gicht ist also eine Fehlfunktion der Nieren. Der Mediziner nennt dies die primäre Form der Gicht. Hier scheidet die Niere zu wenig Harnsäure aus, oder aber produziert zu viel. Diese Form der Gicht ist eine angeborene Stoffwechselstörung, wird also nicht durch falsche Essgewohnheiten oder Vorerkrankungen ausgelöst.

Die sekundäre Form von Gicht ist nicht angeboren und tritt seltener auf. Hierbei entsteht der erhöhte Harnsäurespiegel durch andere Erkrankungen (Tumorerkrankung, Blutarmut) oder aber wird durch die Einnahme von bestimmten Medikamenten begünstigt. Aber auch eine zu radikale Diät oder ein übermäßiger Alkoholkonsum begünstigen den Ausbruch von Gicht. Auch hier hat die Niere eine Fehlfunktion, sodass die Harnsäure nicht abgebaut werden kann.

Wie erkennen Sie Gicht?

Jahrelang bleibt Gicht unerkannt. Erst nach einem langen Zeitraum, in dem der Patient bereits an Gicht erkrankt ist, erfolgt ein erster Gichtanfall. Dabei zeigen sich folgende Symptome: plötzliche und akute Gelenkschmerzen (Kniegelenk, Sprunggelenk, Handgelenk) sowie Rötungen und Schwellungen in einem bestimmten Bereich sowie Fieberschübe.

In diesen Fällen wird dem Patienten empfohlen, eine Blutbilduntersuchung durchführen zu lassen. Anhand des Blutbildes kann der Arzt einen erhöhten Harnsäurespiegel bestimmen und somit Gicht diagnostizieren. Eine Röntgenuntersuchung ist empfehlenswert, um zu überprüfen, ob die Gicht schon Schäden an den Gelenken verursacht hat. Auch die Niere wird daraufhin untersucht, da auch hier Schäden durch Gicht entstehen können.

Wie werden Schmerzen bei Gicht gelindert?

Bestimmte Medikamente können die Schmerzen lindern aber nicht die Ursache beseitigen. Auch Gelenkumschläge, die die betroffene Stelle kühlen, verbessern den Zustand. Weiterhin sollte das Gelenk ruhig gehalten werden. Innerhalb weniger Stunden sollte der Gichtanfall verschwunden sein.

Was Sie gegen Gicht tun können

Langfristig allerdings muss der Harnsäurespiegel normalisiert werden. Und genau hier können Sie selbst den Genesungsprozess beschleunigen. Ein normales Körpergewicht beschleunigt den Heilungsprozess, da Gicht unter anderem durch Übergewicht ausgelöst wird. Weiterhin sollten Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen (am besten sind Mineralwasser und Kräutertees). Durch ausreichend Flüssigkeit kann sich weniger in den Nieren anlagern.

Auf Alkohol sollten Sie zunächst verzichten, da vor allem Bier den Ausbruch von Gicht begünstigt. Vegetarische Mahlzeiten oder purinarme Kost vermindern Gicht (verzichten Sie auf Fleisch, Hülsenfrüchte, Spargel und Fisch).

Wir klären Sie auf, was im Pflegefall zu tun ist! Jetzt informieren!

Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 07.03.2014 aktualisiert.

Schlagwörter:

Kategorien: Krankheiten

Bewerten Sie diesen Artikel

Gicht im Alter – was können Sie tun?
Vielen Dank.


Pflege Newsletter

– 100 % kostenlos
– jederzeit kündbar
– keine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte

Auf welche Leistungen habe ich Anspruch? Wie stelle ich einen Antrag bei meiner Pflegekasse? Wie wird ein Pflegegrad ermittelt?

Kostenlose Online-Beratung!


Fachbegriffe erklärt

Das Glossar erläutert alle wichtigen Fachbegriffe zur Pflege auf einfache und verständliche Art. Zum Glossar

Inhalte der Online-Pflegekurse

Informieren Sie sich hier über die Inhalte der Online-Pflegekurse für die Pflege Angehöriger. Jetzt informieren

Mehr zum Thema

Was versteht man unter Rheuma?

Dass Rheuma heftige Schmerzen bereitet, ist den meisten Menschen bekannt. Die wenigsten wissen jedoch, dass hinter der Bezeichnung nicht nur eine, sondern viele verschiedene… Artikel lesen ›

Ähnliche Kurse

Was versteht man unter Rheuma?

Krankheiten

Krankheiten

Einer Pflegebedürftigkeit liegt immer mindestens eine Haupterkrankung zu Grunde. Die häufigsten Ursachen sind Demenz, Alzheimer, Parkinson und Schlaganfall. Hinzu kommen eine Ganze Reihe von Begleitkrankheiten.

Alle Beiträge zum Thema ›

OK

Wir benutzen Cookies, um unseren Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Außerdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.