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Gruppenarbeit – Übungen mit Angehörigen in der Gruppe gestalten

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Wenn Sie mit Ihren Angehörigen einen Nachmittag gestalten möchten, dann handelt es sich dabei meistens um Unternehmungen zu zweit. Es kann jedoch eine spannende Abwechslung sein, auch gemeinsam in einer Gruppe etwas zu unternehmen. Was sollten Sie dabei beachten?

Gruppenarbeit bedeutet, dass nicht nur Sie und Ihr Angehöriger etwas gemeinsam unternehmen, sondern dass Sie auch andere Ältere – etwa Geschwister oder Freunde Ihrer Angehörigen, vielleicht aber auch Mitglieder von Vereinen, in denen Ihr Angehöriger aktiv war – hinzuziehen.

Denn neben vielen Beschäftigungen und Trainings, die Sie zu zweit durchführen können, haben Rätsel, Spieleabende oder andere Beschäftigungen in der Gemeinschaft auch einen sozialen Aspekt. Die gemeinsame Aktivität bereitet zudem oftmals besonders viel Spaß.

Die Teilnehmer richtig auswählen

Die Auswahl der Gäste für die Gruppenarbeit ist sehr wichtig. Idealerweise laden Sie hier vor allem Freunde oder Verwandte Ihres Angehörigen ein; also Personen, die sich kennen und sich auch gut miteinander verstehen. Gerade weil im Alter der Kontakt zu anderen häufig langsam verloren geht, da das gegenseitige Besuchen auch an körperlichen Erkrankungen und Mobilitätseinschränkungen scheitern kann, tragen Sie somit dazu bei, die Kontakte zu erhalten.

Sicherlich hat jeder der Anwesenden seine individuellen Einschränkungen; manche hören vielleicht schlecht, andere haben Probleme mit den Augen. Beachten Sie diese individuellen Besonderheiten, indem Sie etwa diejenigen, die schwerer hören, nach vorn setzen. Die ideale Teilnehmerzahl liegt meist bei etwa fünf bis sieben Älteren.

Um was geht es? Inhalte einfach erklären

Nach einer kurzen Begrüßungsphase, in der Ihre "Teilnehmer" sich untereinander ausgetauscht haben, können Sie dann in einfachen Worten erklären, was Sie genau geplant haben. Das Erklären hilft auch, Unsicherheiten bei Ihrem Angehörigen und den Gästen zu vermeiden. So können Sie beispielsweise sagen "Wir möchten heute gemeinsam einige Lieder singen und danach wird es ein spannendes Rätsel geben." Anschließend gibt es die Gelegenheit, Fragen stellen zu können. Vielleicht kommt auch das Thema auf, ob es erlaubt ist, währenddessen auf die Toilette zu gehen; das sollten Sie natürlich gestatten.

Die Gruppenarbeit gemütlich ausklingen lassen

Egal, welches Thema Sie in der Gruppenarbeit aufgreifen und was Sie mit Ihren Angehörigen sowie den anderen Gästen geplant haben, irgendwann ist die Zeit auch einmal vorbei. Die Übungen sollten insgesamt zwischen einer oder zwei Stunden dauern. Älteren fällt es schwer, sich länger auf etwas zu konzentrieren und aktiv dem Geschehen zu folgen.

Die Runde können Sie danach gemütlich beenden, etwa indem Sie noch eine Gesprächsrunde anschließen und auch etwas servieren. Hier sollte vorher erfragt werden, ob es Lebensmittelunverträglichkeiten gibt. Die Gruppenarbeit kann so zu einer regelmäßigen Tradition werden und Sie als Gastgeber können die Verantwortung für den Nachtisch später wechselnd auf einige der Gäste übertragen, denn so manche Ältere freuen sich auch darüber, wieder einmal einen Kuchen backen zu dürfen und diesen guten Freunden zu servieren.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 09.03.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Demenz

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