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Gutes Sehvermögen trotz Diabetes erhalten

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Netzhautschäden sind einer der häufigsten Symptome bei Diabetes. Sobald die sogenannte Retinopathie erkannt wurde, sind die Störungen meist schon gravierend. Bleiben diese Störungen unbehandelt, kann es zu einer Erblindung kommen. Umso wichtiger ist es für einen Patienten, eine eventuelle durch Diabetes bedingte Sehstörung schon früh zu erkennen.

Wie entsteht die Sehstörung durch Diabetes?

Viele Diabetes-Patienten leiden unter einer Retinopathie – ca. bis zu 90 Prozent. Ein an Diabetes erkrankter Mensch leidet unter zu hohen Blutzuckerwerten. Diese hohen Werte schaden der Netzhaut im menschlichen Auge. Die Blutgefäße im ganzen Körper werden angegriffen und eine regelmäßige Durchblutung ist gestört. Auch ein Austritt von Blut in die Netzhaut ist möglich.

Wie wird Retinopathie erkannt?

Oft bleibt die Sehstörung lange Zeit unerkannt. Patienten sehen trotz Retinopathie (Netzhaut = Retina) scharf und haben keine Beschwerden. Und genau das macht sie auch so gefährlich. Unbehandelt entwickelt sich nach und nach eine Erblindung. Erst wenn sich sogenannte Ödeme (Flüssigkeitsansammlungen auf der Netzhaut) bilden, sehen Betroffene unscharf. Auch werden Schleier oder dunkle Flecken wahrgenommen. Das passiert dann, wenn Blut in den Glaskörper austritt.

Ist die Retinopathie schon so weit fortgeschritten, ist unbedingt ein Arzt zu konsultieren. Besser aber ist es, wenn sich die Sehstörung erst gar nicht so weit entwickelt. Und das können Sie verhindern.

Beugen Sie vor!

Ein regelmäßiger Besuch beim Augenarzt (mindestens einmal im Jahr) ist für Diabetes-Patienten ein Muss. Dieser kontrolliert und durchleuchtet regelmäßig mit einer speziellen Lupe durch Ihre Pupille hindurch Ihre Netzhaut. Diese etwas unangenehme aber schmerzfreie Untersuchung kann erste Anzeichen einer Retinopathie erkennen und somit kann der Arzt sofort einschreiten. Wurde beim Augenarzt eine Sehstörung erkannt, ist diese meist nicht mehr rückgängig zu machen. Eine sogenannte Lasertherapie kann das Fortschreiten der Krankheit aufhalten.

Wichtig: Nach dem Arztbesuch ist Ihre Sehkraft erheblich eingeschränkt, da Ihre Pupillen stark geweitet sind. Eine Teilnahme am Straßenverkehr ist daher ausgeschlossen! Lassen Sie sich am besten von einem Angehörigen zum Arzt begleiten, der Sie danach wieder sicher nach Hause bringt.

Um die Retinopathie von Anfang an zu vermeiden, ist es für Betroffene wichtig, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. Aber nicht nur der Blutzuckerspiegel beeinflusst die Sehkraft. Patienten sollten ebenfalls auf einen ausgeglichenen Blutdruck und optimale Blutfettwerte achten.

Die Ernährung

Es gibt zahlreiche Lebensmittel, die die Sehkraft unserer Augen stärken. Diabetiker sollten daher vor allem folgende Lebensmittel auf der täglichen Speisekarte aufgelistet haben:

  • Grünes Blattgemüse wie Brokkoli, Spinat oder Grünkohl: In diesem Gemüse ist das für die Augen wichtige Lutein enthalten.
  • Fisch wie Lachs oder Hering: In den beliebten Speisefischen steckt eine Menge an wichtigen Omega-3-Fettsäuren.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 07.03.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Krankheiten

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