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Harnstoff gegen juckende, schuppige Haut einsetzen

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Die Haut juckt, spannt und schuppt – viele kennen das Problem mit trockener Haut nicht nur im Winter. Neurodermitis, Schuppenflechte und andere hartnäckige Hautkrankheiten quälen viele Menschen das ganze Jahr. Auch Ihren Angehörigen geht es so. Lesen Sie, wie Sie ihnen mit harnstoffhaltigen Produkten helfen können.

Harnstoff als Bestandteil der Haut

Von Natur aus enthält die Oberschicht der Haut Harnstoff (Urea) in und zwischen den Zellen. Im Alter sinkt dieser Anteil, was die Haut austrocknen lässt. Durch die tägliche Körperpflege wird zusätzlich Harnstoff aus der oberen Hautschicht gelöst, was die Austrocknung der Haut verstärkt.

Synthetisch (künstliche) hergestellten Harnstoff kann man in Salben und Cremes finden. Klingt zunächst seltsam, doch es gibt diverse Hautveränderungen, die jedem Mittel trotzen. Vor allem bei starker Hornhautbildung leisten Salben mit einem gewissen Harnstoffanteil sehr gute Dienste. Grund dafür ist die Wirksamkeit des Harnstoffs.

Wie können Sie Salben mit Harnstoff für Ihren Angehörigen einsetzen?

Harnstoff wird wegen seiner hohen Wasserbindungsfähigkeit darüber hinaus häufig als Feuchtigkeitsfaktor in Kosmetika eingesetzt.

  • Hornhautbildung
    Harnstoff wirkt gegen die Hornhautbildung und löst somit Schuppen, indem er die Feuchtigkeit speichert und die Neubildung von überschießenden Hautzellen verhindert. Harnstoff regt die Hornhaut an, tote Zellen schneller abzustoßen, wodurch sich Schrunden zurückbilden. Die Haut regeneriert sich leichter, wird weich und geschmeidig.
  • Hauttrockenheit, auch bei Neurodermitis und Schuppenflechte
    Durch die Verwendung einer Harnstoffsalbe kann die Haut mehr Feuchtigkeit halten und die Beschwerden von trockener Haut werden gelindert.

Der Harnstoffanteil in Salben für stark trockene und spröde Haut liegt zwischen 5 und 20 Prozent. In dieser Konzentration wird mehr Wasser in den Schuppen (Hornhautschichten) gespeichert, was eine überschießende Neubildung von Hautzellen vermindert. Die Hautschuppen werden besser abgeschuppt, die Haut wird dadurch weicher, der Feuchtigkeitsgehalt erhöht sich und die Hautzellen können sich wieder normal aufbauen.

Harnstoff wird äußerlich in Form von Salben und Cremes aufgetragen.

Wenn Sie regelmäßig die Haut Ihres Angehörigen mit Urea-haltigen Cremes pflegen, kann der Feuchtigkeitsverlust effektiv und nachhaltig ausgeglichen werden.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 23.04.2015 aktualisiert.

Schlagwörter:

Kategorien: Pflege

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