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Heimliches Risiko für einen Schlaganfall: Vorhofflimmern

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Einen Schlaganfall zu erleiden, bedeutet für die meisten Betroffenen eine große Veränderung im Leben, denn viele haben mit Folgebeschwerden zu kämpfen. Um dies zu vermeiden, sollten verschiedene Risikofaktoren ausgeschlossen werden. Eine davon ist das Vorhofflimmern, die häufigste und gefährlichste Herzrhythmusstörung.

Was passiert beim Vorhofflimmern?

Beim Vorhofflimmern handelt es sich um eine Herzrhythmusstörung, von denen viele Menschen betroffen sind, diese aber nicht bemerken. In den meisten Fällen verursacht das Vorhofflimmern keine Beschwerden, daher stellt es ein tückisches Risiko für einen Schlaganfall dar. Bei einem gesunden Herzen ziehen sich zunächst die Vorhöfe zusammen, anschließend die Herzkammern. Beim Vorhofflimmern ziehen sich die Vorhöfe nur unvollständig, dafür unregelmäßig und extrem schnell zusammen.

Es sind keine echten Schläge mehr zu erkennen, sondern eher ein Flimmern, wie der Name der Herzrhythmusstörung schon andeutet. So wird das Blut nicht mehr richtig durch das Herz gepumpt. Es können leicht Blutgerinnsel entstehen, die sich lösen, dann in den feinen Gefäßen im Gehirn steckenbleiben und sie verschließen. Die Folge: ein Schlaganfall. Durch zerstörte Gefäße kann es später zudem zu einer vaskulären Demenzerkrankung kommen.

Warum ist Vorhofflimmern ein besonders gefährlicher Auslöser?

Wenn Sie einen Schlaganfall durch Vorhofflimmern erleiden, bleiben Sie meistens ein Pflegefall. Probleme mit der Sprache, der Bewegung und dem Gedächtnis lassen sich nur schwer lindern. Etwa 50.000 Menschen bekommen durch Vorhofflimmern einen Schlaganfall und geschätzte eine Million Menschen haben die Herzrhythmusstörung, ohne es zu wissen.

Das Risiko für Vorhofflimmern steigt mit zunehmendem Alter und in den Risikogruppen Raucher, Übergewichtige und Diabetiker, ebenso bei Herzinsuffizienz und Schilddrüsenüberfunktion. Auch bei Leistungssportlern kann Vorhofflimmern auftreten und zwar unabhängig vom Alter. Wenn sich bei der Untersuchung kein Risiko zeigt, sollten Sie diese Untersuchung dennoch in bestimmten Abständen wiederholen, wenn Sie zu einer der Risikogruppen gehören.

Zeigt das Verfahren ein Risiko für Vorhofflimmern an, wird der Arzt eine entsprechende Therapie einleiten, um die Herzrhythmusstörung zu reduzieren oder zu beseitigen. Nur so haben Sie eine Chance, einem Schlaganfall zu entgehen.

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Kategorien: Schlaganfall

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