Helfen Sie Ihren Angehörigen dabei, sich nicht hilflos zu fühlen

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Menschen, die von einem meist aktiven Leben in die Situation der Pflege kommen, leiden häufig unter dem Gefühl der Hilflosigkeit. Dies kann zu Verstimmungen bis hin zur Depression führen. Aus diesem Grund sollten Sie Ihre Angehörigen dabei unterstützen, sich nicht hilflos zu fühlen. Wie, erfahren Sie hier.

Menschen, die gepflegt werden müssen, leben meist mit vielen Einschränkungen. Diese sind meist körperlicher Natur, können aber auch zu einem Handicap in ihrem Seelenleben führen.

Vermeiden Sie ein Übermaß an Pflege und vermeiden Sie dadurch ein Hilflosigkeitsgefühl

Viele Pflegende neigen dazu, ihren Angehörigen alles abzunehmen. Doch dieses Übermaß an Pflege kann negative Folgen haben. Bei den Angehörigen kann ein Gefühl der totalen Hilflosigkeit wachsen. Deutlich wird dies zumeist in Sätzen wie: "Ich kann gar nichts mehr!" oder "Ich falle dir doch nur zur Last!"

Nehmen Sie solche Sätze ernst. Sie sind meist ein Zeichen für ein wachsendes Gefühl der Hilflosigkeit. Dies kann zu tiefen seelischen Störungen bis hin zum Verlust des Lebenswillens führen. Lassen Sie Ihren Angehörigen selbst machen, was er oder sie machen kann (auch wenn es mehr Zeit kostet)!

Wie Sie das Gefühl der Hilflosigkeit vermeiden können

Aus dem tiefen Empfinden der eigenen Hilflosigkeit kann ein vermeintlich sicheres Wissen um die eigene Nutzlosigkeit erwachsen. Lassen Sie dies nicht zu! Geben Sie Ihrem Angehörigen oder Ihrer Angehörigen kleine Aufgaben, die seinem oder ihrem Leistungsvermögen entsprechen.

  • Das können kleinere Aufgaben im Haushalt oder in der Küche sein.
  • Das können kleinere Erledigungen sein.
  • Das kann aber auch ein kleines Stückchen Garten sein, dass der Angehörige selbst bewirtschaften kann.

Leiten Sie Ihren Angehörigen zu eigener Aktivität an!

Wenn keine direkten Aktivitäten gegen die Hilflosigkeit eingesetzt werden können

Manchmal ist ein Angehöriger körperlich nicht mehr in der Lage, körperlich aktiv zu werden. Geben Sie dann im Gespräch Ihrer pflegebedürftigen Person immer mal wieder das Gefühl, in Ihrem Leben von Bedeutung zu sein. Betonen Sie gegenüber Ihren Angehörigen, wie wichtig Ihnen ihre Meinung ist. Oder wie angenehm die Gespräche mit der Person sind.

Vielleicht regen Sie zum Singen an. Singen macht vielen Menschen Freude und nach einer gemeinsamen "Singstunde" können Sie Ihrem Angehörigen beteuern, wie viel Spaß Ihnen das gemeinsame Singen gemacht hat. Geben Sie Ihrem Angehörigen das Gefühl, nicht eine Last, sondern auch und vor allem eine Bereicherung zu sein! Dann wird sich Ihr Angehöriger nicht mehr nur hilflos und nutzlos fühlen.

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Verfasst von: Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 21.07.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Pflege

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