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Hilfen bei Demenz: Technische Hilfsmittel

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Menschen mit Demenz benötigen verschiedene technische Hilfsmittel zu ihrer Sicherheit. Welche Hilfen kommen in Frage? Welche rechtlichen Fragen müssen bedacht werden?

Demenz: Technische Hilfsmittel erhöhen die Sicherheit

Menschen mit Demenz können oftmals die Folgen ihres Tuns nicht mehr einschätzen. Sie werden damit zu einer Gefahr für sich und andere. Die Risiken können nicht völlig ausgeschlossen werden, jedoch kann durch technische Hilfsmittel die Sicherheit erhöht werden.
In der frühen Phase der Demenzerkrankung ist die „Vergesslichkeit“ ein Hauptproblem. Hilfen können z. B. Elektroherde mit Abschaltautomatik sein. Ein Brandmelder ist bei Menschen mit Demenz besonders wichtig.

Demenz: Technisches Hilfsmittel Bewegungsmelder

Bei Weglaufgefahr können Alarm auslösende Bewegungsmelder mehr Sicherheit geben.

Demenz: Technisches Hilfsmittel Alarmmatten

Statt eines Bewegungsmelders haben sich auch sog. Alarmmatten bewährt. Sie liegen z. B. auf dem Boden vor dem Bett oder Stuhl und lösen über Funk oder über ein Leitungsnetz Alarm aus, wenn eine Person Druck auf die Matte ausübt.

Demenz: Technisches Hilfsmittel Ortung per GPS-Signal

Manche Handys erleichtern auch die Ortung per GPS-Signal. Über das Internet kann dann auf 10 m genau der Standort festgestellt werden, wenn der Schutzbefohlene das Haus unbeobachtet verlassen oder wenn er sich verirrt hat.

Demenz: Technisches Hilfsmittel Überwachungskameras

Auch Überwachungskameras sind zu rechtfertigen, wenn der Demenz-Kranke dem noch bewusst zustimmt oder wenn diese Maßnahme einen ansonsten noch größeren Eingriff verzichtbar macht, wie z. B. „freiheitsentziehende Maßnahmen“.

Demenz: Technisches Hilfsmittel „freiheitsentziehende Maßnahmen“

Solche „freiheitsentziehende Maßnahmen“ sind z. B. ein Bauchgurt im Bett oder am Stuhl. Sie bergen jedoch ihrerseits die Gefahr von Verletzung bis hin zur Strangulierung in sich und sollte nur als „letztes Mittel“ angewandt werden. Deshalb ist dafür ein richterlicher Beschluss erforderlich, welcher auf Antrag und nach Befürwortung durch ein fachärztliches Gutachten erteilt wird. Auch Bettgitter oder ein Brett am Stuhl gelten als „freiheitsentziehende Maßnahmen“.

Bei allen Anwendungen von Sicherungsmaßnahmen ist nicht nur die Wirksamkeit zu bedenken, sondern auch, dass Sie einen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Alzheimer-Kranken bzw. des anderweitig an Demenz Erkrankten bedeuten und damit seine Menschenwürde berühren. Grundsatz sollte immer sein, dass diejenige Maßnahme zu bevorzugen ist, welche das Sicherungsziel mit dem kleineren Eingriff verfolgen lässt.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 02.12.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Pflegehilfsmittel

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