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Hilfen fürs Bad und zum Anziehen bei rheumakranken Händen

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Wenn sich die Finger Ihres Angehörigen durch eine rheumatische Erkrankung verformt haben und bereits die Morgentoilette und das selbstständige Ankleiden Schwierigkeiten bereitet, können Sie ihn mit einigen Hilfen aus dem Fachhandel unterstützen. Auch im Baumarkt finden Sie preiswertes Material für Greifhilfen.

Reißverschluss, Schnürsenkel & Co: Mit Helfern geht’s leichter

Selbst für gesunde Hände sind etliche feinmotorische Arbeiten manchmal eine Herausforderung. Reißverschlüsse lassen sich nicht bewegen, weil sie zu klein sind, der Wasserhahn lässt sich schwer drehen, weil ihn ein anderer zu fest geschlossen hat und mit Schuhbändern hält sich so mancher auch nicht gern lange auf. Mit rheumatischen Fingern, die schmerzen und verbogen sind, bedeuten diese Bewegungen zusätzliche Hürden im Alltag. Mithilfe von kleinen Tricks und Utensilien lassen sie sich jedoch überwinden.

Hilfe für die rheumatischen Finger im Badezimmer

Bei der Morgentoilette und beim Anziehen tauchen bereits die ersten Probleme mit dem Greifen auf. Der Deckel des Duschgels und der Bodylotion lassen sich oft schlecht öffnen. Legen Sie die Klappverschlüsse nur locker auf, statt sie fest zuzudrücken. Wenn Ihr Angehöriger Probleme hat, den Wasserhahn zu bedienen, setzen Sie einen Wasseröffner (aus dem Sanitätshaus) darauf.

Als schnelle Maßnahme können Sie es auch mit einer elastischen Binde oder Ähnlichem versuchen, indem Sie sie um den Wasserhahn wickeln, damit dieser sich leichter drehen lässt. Bei einer Einhebelmischbatterie stülpen Sie ein Stück Schaumstoffrohr aus dem Baumarkt über den Hebel. So wird er dicker und schneidet nicht in die Finger.

So geht das Anziehen von Strümpfen und Schuhen leichter

Wenn Ihr Angehöriger die Strümpfe in gebückter Stellung schlecht fassen kann, besorgen Sie ihm einen Strumpfanzieher. Es ist vielleicht etwas einfacher für ihn, den Strumpf in bequemer Haltung über die Hilfe zu führen, um ihn dann mithilfe von Gummibandschlaufen am Fuß hochzuziehen.

Schuhe mit Klettverschluss sind am einfachsten an- und auszuziehen, aber auch in gebundene Schuhe kann Ihr rheumakranker Angehöriger leichter schlüpfen, wenn Sie elastische Schuhbänder einziehen und diese schließen. Mithilfe eines langen Schuhlöffels kommt er nun bequem in die Schuhe, da sich die Öffnungen wie bei einem Slipper dehnen.

Knöpfe mit Haken öffnen und verschließen

Zum Zuknöpfen verwendet Ihr Angehöriger am besten einen Knöpfhaken oder Knopfschließer, den Sie ebenfalls im Sanitätshaus oder über das Internet bekommen. Kann Ihr Angehöriger den Reißverschluss nicht richtig anfassen, befestigen Sie an allen betreffenden Kleidungsstücken Kordeln und machen Sie dicke Knoten hinein, die nicht so leicht durch die Finger rutschen. Es gibt auch fertige Ziehhilfen zu kaufen. Meist finden Sie sie in Geschäften, die Anoraks führen.

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Kategorien: Rheuma

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