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Ihr Familienmitglied mit Demenz ist ängstlich

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Im Verlauf einer Demenz können Erkrankte Ängste entwickeln. Hervorgerufen werden diese durch unterschiedliche Auslöser wie beispielsweise Schatten an Wänden oder der Befürchtung, alleine zurückzubleiben. Dabei werden diese Ängste nicht immer offen als solche formuliert, sondern äußern sich durch bestimmte Verhaltensweisen.

Wie äußert sich die Angst bei demenziell Erkrankten

Es kommt vor, dass der Erkrankte den Betreuenden oder Pflegenden verzweifelt daran hindern will, alleine die Wohnung zu verlassen. Vielleicht weint der Betroffene und dies aus Angst, alleine verloren zu sein und sich nicht zurecht zu finden.

Auch vermeintlich fremde Umgebungen, wie die Häuser der eigenen Kinder oder ein beliebiger anderer Platz können Ängste auslösen. Wir haben für Sie fünf Tipps zusammengestellt, wie sie Ängste minimieren und ihnen sinnvoll begegnen können:

  1. Sorgen Sie für eine angstfreie Umgebung.
    Sind Schatten im Zimmer? Ist die Beleuchtung ausreichend? Werden die Ängste möglicherweise von Geräuschen erzeugt? Machen die Menschen im Fernsehen Angst? Ist das Fenster auf und der Vorhang bewegt sich durch den Zug? Wenn Sie diese Fragen mit „ja“ beantworten können, so sollten Sie diese möglichen Angstquellen abstellen, wenn Sie merken, dass diese Unruhe auslösen.
  2. Versuchen Sie, angstauslösende Vorstellungen des Erkrankten zu berichtigen ohne ihn dabei der Lächerlichkeit preiszugeben.
    Nehmen Sie die Ängste ernst und treten Sie diesen nie abwertend gegenüber. In etwa so: „Ich sehe, dass Du Angst hast. Lass uns nachsehen, ob wirklich jemand hinter dem Vorhang steht“.
  3. Lenken Sie behutsam und verstehend von den Ängsten ab.
  4. Zur Vorbeugung von Ängsten vor dem Alleinsein und dem Verlassenwerden, sollten Sie bereits in einem frühen Stadium weitere Bezugspersonen einbinden, die sich um den Erkrankten kümmern und ihm Halt und Orientierung geben.
  5. Signalisieren Sie immer wieder, dass Ihr Angehöriger mit Demenz mit Ihnen als Pflegeperson in Sicherheit ist und nehmen Sie so die Ängste.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 10.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Alzheimer

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Alzheimer

Alzheimer ist eine meist langsam fortschreitenden Erkrankung des Nervensystems die in ihrer häufigsten Form bei Personen über dem 65. Lebensjahr auftritt und für ungefähr 60 Prozent der Demenzerkrankungen verantwortlich ist. Charakteristisch ist eine zunehmende Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit, die in der Regel mit einer Abnahme der täglichen Aktivitäten und Verhaltensauffälligkeiten einhergeht.

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