Immer mehr Menschen werden zum Pflegefall

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Die Pflegebedürftigkeit ist in den letzten Jahren rapide angestiegen. Woran liegt es, dass immer mehr Menschen pflegebedürftig werden und wie kann die Versorgung der Pflegebedürftigen zukünftig gewährleistet werden?

Immer mehr Menschen sind pflegebedürftig. Waren 1995 noch 1,07 Menschen ein Pflegefall, so sind es im Jahr 2007 mehr als doppelt so viele. Das geht aus dem Pflegereport 2010 der BARMER GEK (siehe Infografik) hervor. Ein Grund für den immensen Anstieg der Pflegebedürftigkeit ist der demografische Wandel unserer Gesellschaft, der immer mehr ältere Menschen hervorbringt.

Die rückläufige Geburtenrate trägt dazu bei, dass mehr Menschen sterben, als geboren werden. Des Weiteren spielt die zunehmend hohe Lebenserwartung eine bedeutende Rolle: Je älter man wird, desto wahrscheinlicher ist es, pflegebedürftig zu werden. Die weit fortgeschrittene medizinische Versorgung unterstützt das Leben bis ins hohe Alter.

Auch in Zukunft mehr Pflegefälle
Im Jahr 2030 ist laut statistischem Bundesamt mit einer Zahl von ca. 3,5 Millionen Pflegebedürftigen zu rechnen. Das Land der Dichter und Denker wird somit immer mehr zum Land der Pfleger und Patienten. Somit rückt vor allem die Frage nach der richtigen Pflegeversicherung für jeden von uns in den Mittelpunkt. Auch an das Gesundheitssystem werden in den nächsten Jahren andere Anforderungen gestellt werden müssen.

Frühzeitig versichern fürs Alter
Geht man davon aus, dass die Anzahl der Pflegebedürftigen kontinuierlich steigt, sollte sich jeder rechtzeitig um die richtige Altersvorsorge und Pflegeversicherung Gedanken machen. Außerdem entstehen weiterhin neue Anforderungen an unser Gesundheitssystem. Die Altenpflege muss in den nächsten Jahren enorm aufgestockt werden, um die zukünftigen Pflegefälle vernünftig versorgen zu können. Daraus resultieren Probleme wie Fachkräftemangel und fehlende Gelder.

Unterstützung für pflegende Angehörige
So plädierte schon die ehemalige Familienministerin Schröder für das Familienpflegezeitgesetz, welches die Pflege eines Angehörigen sowie die Ausübung eines Berufs vereinbar machen soll. Dadurch soll die häusliche Pflege gestärkt und gefördert werden, sodass in naher Zukunft jeder seinen Beitrag leisten kann, um den Anstieg der Pflegefälle zu bewältigen.

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Verfasst von: Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 21.07.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Pflege

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Häufig gestellte Fragen

Wie kann dem Pflegebedürftigen die Angst vor der Pflege durch fremde Personen genommen werden?

Sind die Kinder eines Pflegebedürftigen automatisch unterschriftsberechtigt?

Gibt es bei plötzlich eintretender Pflegebedürftigkeit eine Möglichkeit sich von der Arbeit freizustellen?

Wer ist beim Pflegegeld der Leistungsempfänger: Pflegender oder Pflegebedürftiger?

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