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Kinhin: Gehmeditation zur Entspannung in Pflegesituationen

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Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt, weiß, wie schwer es oft ist, abzuschalten. Entspannungsübungen, die im Liegen oder Sitzen durchgeführt werden, fallen vielen Pflegenden nicht leicht, weil die innere Unruhe zu groß ist. Versuchen Sie es in so einem Fall einmal mit einer Grundübung des Zen, der Gehmeditation.

Lernen Sie, wieder zu gehen!

Meditieren im Gehen, auch Kinhin genannt, ist eigentlich nur ein Teil einer Zen-Meditation, um die Glieder nach längerem Meditieren im Sitzen zu lockern. Kinhin kann jedoch auch genutzt werden, um zu lernen, wirklich abzuschalten. Alles, was Sie dafür tun müssen, ist Gehen. Das klingt einfacher, als es ist, denn beim Gehen soll man sich nur auf das Gehen konzentrieren.

Einem Kind, das gerade laufen lernt, fällt dies leicht, denn es ist nur damit beschäftigt, sein Gleichgewicht zu finden und auf seinen kleinen Beinchen voranzukommen. Als Erwachsener kommen einem sofort Gedanken, sobald man beim Gehen etwas sieht, was die Erinnerung oder Fantasie anregt.

Was übt man beim Gehen?

Beim Gehen wird absolut nur das Gehen geübt. Legen Sie die Hände auf den Rücken zusammen oder stecken Sie sie in die Hosentaschen, um die Energie bei sich zu behalten. Verlagern Sie Ihren Schwerpunkt vom (vielleicht übervollen) Kopf auf die Körpermitte und gehen Sie los. Anfangs stellen Sie vielleicht erstaunt fest, dass Sie ein wenig wacklig auf den Beinen sind, wenn Sie versuchen, auf diese Weise zu gehen.

Normalerweise gehen wir von einem Punkt zum anderen, um eine Aufgabe zu erledigen. Nun ist Gehen um des Gehens willen angesagt. Das ist ungewohnt. Gehen Sie weiter und schauen Sie etwa zwei Meter vor sich auf den Boden, damit Sie genügend um sich herum wahrnehmen, falls Ihnen jemand in die Quere kommt.

Wo kann man Gehen üben?

Gehen können Sie überall üben: in Ihrer Wohnung oder Haus, in Ihrem Garten, in der Stadt, im Wald, am Meer oder wo immer Sie wohnen. Sie werden jedoch feststellen, dass zu Beginn ein größerer Raum im Freien besser geeignet ist, weil er weniger ablenkt, als die Zimmer zu Hause.

Sobald Sie durch die Räume gehen, werden Ihnen wahrscheinlich nach kurzer Zeit, Dinge auffallen, die Ihre Gedanken ablenken: Die Küche müsste dringend geputzt, der Teppich gesaugt werden, im Wohnzimmer liegen alte Zeitungen herum und im Bad fehlt Toilettenpapier oder Ihr Angehöriger meldet sich, weil er Sie braucht. Natürlich können auch in der freien Natur die Gedanken abschweifen, aber dort sind Sie nicht so sehr versucht, Dinge zu verändern.

Gedanken kommen und gehen lassen

Lassen Sie es zu, dass Gedanken beim Gehen auftauchen. Lassen Sie sie wieder gehen. Machen Sie sich daraus Ihr eigenes Mantra, indem Sie sich zum Beispiel sagen: „Der Gedanke ist gekommen, nun geht er wieder“ oder „Gedanken kommen und gehen wie Wolken“.

Versuchen Sie immer wieder von neuem, sich nur auf das Gehen zu konzentrieren, indem Sie sich bewusst machen, wie Sie gehen und wie es Ihnen beim Gehen ergeht. Je länger Sie üben, einfach nur zu gehen, umso besser können Sie Ihre Gedanken loslassen und desto erfrischter fühlen Sie sich hinterher. Und je geübter Sie sind, umso leichter gelingt Ihnen das pure Gehen zu jeder Zeit und in jedem Lebensraum.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 06.01.2015 aktualisiert.

Kategorien: Stress

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