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Kommunikation bei Demenz: Entschlüsseln Sie die Körpersprache

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Die Sprache des Körpers ist der Spiegel der Gefühle. Über 80% unserer Emotionen teilen wir über nonverbale Signale mit. Hierzu gehören z. B. Mimik, Gestik, Körperhaltung, Stimmlage, Sprechgeschwindigkeit. Die Fähigkeit, Gefühle nonverbal auszudrücken, bleibt selbst bei fortgeschrittener Demenz erhalten. Ebenso kann eine Person mit Demenz nichtsprachliche Äußerungen anderer Menschen verstehen. Sie werden den Demenzkranken besser verstehen, wenn Sie seine Körpersprache beobachten.

So können Sie die Körpersprache des Demenzkranken entschlüsseln

Betrachten Sie immer den ganzen Menschen. Es reicht nicht, wenn Sie ein einzelnes körpersprachliches Signal wahrnehmen und sofort auf den Gemütszustand des Demenzkranken schließen. Wenn der Demenzkranke beispielsweise mit verschränkten Armen im Sessel sitzt, muss dies nicht sofort Abwehrhaltung bedeuten. Vielleicht friert er auch einfach. Der erste Schritt zum Verständnis nonverbaler Äußerungen ist, dass Sie den Demenzkranken nicht nur anschauen, sondern auch wahrnehmen.

Das sind die wichtigsten körpersprachlichen Signale der an Demenz erkrankten Person

Blickkontakt Je wenige Blickkontakt der Demenzkranke aufnimmt, desto verschlossener ist er. Dies kann aus Ärger sein. Möglicherweise liegt es auch daran, dass der Demenzkranke sich in seiner eigenen Welt befindet und Sie und die Umwelt nicht wahrnimmt.
Gesichtsausdruck Je angespannter der Gesichtsausdruck ist, desto angespannter ist auch die Person. Eine angestrengte Mimik kann Ärger, Angst, Stress oder auch Müdigkeit ausdrücken. Je verkrampfter der Gesichtsausdruck ist, desto behutsamer sollten Sie vorgehen.
Arme, Körperhaltung Grundsätzlich gilt, desto verschlossener die Körperhaltung ist, desto mehr grenzt sich die an Demenz erkrankte Person nach außen ab oder schützt sich. Ein Beispiel hierfür ist das Sitzen mit verschränkten Armen.
Bewegung Die Aussage, der Erkrankte sei unruhig, sagt noch nichts über seine Befindlichkeit aus. Es kommt darauf an, wie eine Person mit Demenz umherläuft. Das Wandern kann beispielsweise hektisch, zielstrebig, entspannt, beschäftigt oder kontinuierlich sein.

So erkennen Sie die Botschaft der an Demenz erkrankten Person an der Stimme

Orientieren Sie sich am Tonfall, Lautstärke und Sprachgeschwindigkeit. Sie finden dadurch besser heraus, wie die Mitteilung gemeint ist. Klingt das Gesagte wie

  • ein vertrauliches Flüstern?
  • eine Klage?
  • eine Plauderei am Gartenzaun?
  • ein vertraulicher Austausch unter Freundinnen?
  • ein Mutter Tochter Gespräch?
  • ein flüchtiges Gespräch beim Einkaufen?
  • wie eine offizielle Mitteilung beim Amt?
  • Smalltalk im Aufzug?
  • ein Stammtischgespräch?

Entschlüsseln Sie den Kontext des Gesprächs und reagieren Sie darauf.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 17.08.2015 aktualisiert.

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