OK

Wir benutzen Cookies, um unseren Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Außerdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Kommunikation bei Alzheimer Demenz (Teil 3)

Erhalten Sie in unserem Online-Pflegekurs Unterstützung, Information und persönlicher Beratung von Experten.

An Demenz erkrankte Personen sind durchaus in der Lage Sie zu verstehen. Vorausgesetzt, Sie bemühen sich um eine verständliche Ausdrucksweise. Personen mit Demenz können sich nicht mehr einstellen auf den Gesunden und dessen Art mitzuteilen. Damit die von Demenz betroffene Person sich auf Ihre Worte konzentrieren kann, muss sie Vertrauen zu Ihnen fassen. Mit Hilfe der folgenden 3 Tipps schaffen Sie von vornherein eine gute Gesprächsatmosphäre.

Tipp 1: Lächeln Sie die an Demenz erkrankte Person an

Das kennen Sie bestimmt aus eigener Erfahrung: Wenn Ihr Gegenüber Sie anlächelt, entsteht gleich eine gute Gesprächsatmosphäre. Bei einem griesgrämigen Blick fühlen Sie sich möglicherweise gehemmt und fragen sich vielleicht sogar, ob der andere Sie nicht mag oder ärgerlich auf Sie ist. Eine Person mit Demenz trifft ein unfreundliches Gesicht noch viel härter.

Versetzen Sie sich einmal in die Lage eines Demenzkranken: Im Alltag merkt er, dass er vieles nicht mehr so leicht behalten und erledigen kann wie früher. Das alleine führt schon zu starker Verunsicherung. Schaut ein anderer dann noch unfreundlich, verwirrt ihn das noch mehr. Durch diese Unsicherheit wird er nervös und kann noch schlechter aufnehmen, was sein Gegenüber ihm mitteilen will. Begegnet der andere ihm hingegen mit einem Lächeln, kann er entspannen und die Konzentration verbessert sich automatisch.

Tipp 2: Bleiben Sie authentisch im Umgang mit der an Demenz erkrankten Person

Im 1. Tipp ist die Rede davon, möglichst viel zu lächeln. Trotzdem sollten Sie nicht zum Dauerlächler werden. Wichtig ist, dass Sie Ihre Körpersprache Ihren Worten anpassen. Widerspricht sich beides, irritiert das den Erkrankten. Sicherlich kennen Sie auch Situationen in denen auch Sie das Gefühl haben: Was der andere sagt, stimmt nicht.

Ein Beispiel: Sie Fragen eine Freundin nach ihrem Wohlbefinden. Diese antwortet mit starrem Gesicht, es ginge ihr gut. Sie ahnen da stimmt was nicht. Möglicherweise denken Sie nun den ganzen Tag daran, wie Sie ihrer Freundin helfen können. Gleichzeitig sind Sie unsicher, ob Sie den Gesichtsausdruck richtig interpretieren.
Für die Person mit Demenz entsteht durch solche alltäglichen Situationen mehr als ein nagendes Gefühl.

Eine Person mit Demenz orientiert sich an Ihrer Körpersprache, um das Gesagte besser zu verstehen. Wenn Sie körpersprachlich etwas anderes ausdrücken als Sie mit Worten sagen, stiften Sie Verwirrung und die Person mit Demenz kann Sie nicht mehr verstehen. Passen Sie Ihre nonverbalen Signale dem Gesagten an.

Tipp 3: Nehmen Sie den an Demenz Erkrankten ernst

Viele Menschen beschreiben den Verlauf der Demenzerkrankung als Rückkehr in die Kindheit. Bitte bedenken Sie, dass zwischen dem Demenzerkrankten und seiner Kindheit die Spanne eines gesamten gelebten Lebens steht. Nur weil ein Demenzerkrankter oft hilflos ist und vieles nicht weiß, verdient er Respekt. Bedenken Sie immer, dass Sie mit einer erwachsenen Person sprechen und vermeiden Sie Babysprache. Machen Sie es sich zur Regel, wie zu einem guten Freund zu sprechen.

Wir klären Sie auf, was im Pflegefall zu tun ist! Jetzt informieren!

Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.01.2015 aktualisiert.

Bewerten Sie diesen Artikel

Kommunikation bei Alzheimer Demenz (Teil 3)
5 Sternen.


Demenz

Pflege Newsletter

– 100 % kostenlos
– jederzeit kündbar
– keine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte

Auf welche Leistungen habe ich Anspruch? Wie stelle ich einen Antrag bei meiner Pflegekasse? Wie wird ein Pflegegrad ermittelt?

Kostenlose Online-Beratung!


Fachbegriffe erklärt

Das Glossar erläutert alle wichtigen Fachbegriffe zur Pflege auf einfache und verständliche Art. Zum Glossar

Inhalte der Online-Pflegekurse

Informieren Sie sich hier über die Inhalte der Online-Pflegekurse für die Pflege Angehöriger. Jetzt informieren

Umgang mit Demenzerkrankten

Der Umgang mit Demenzerkrankten ist nicht immer leicht. Besonders in späteren Krankheitsstadien wirkt das Verhalten der Demenzerkrankten oft befremdlich, sodass von den Angehörigen viel Verständnis und Geduld gefordert ist.

Alle Beiträge zum Thema ›

OK

Wir benutzen Cookies, um unseren Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Außerdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.