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Korsakow-Demenz – so erkennen Sie die amnestische Störung

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Chronischer Alkoholmissbrauch kann mit einer ganz speziellen Form der Demenz – dem Korsakow-Syndrom – einhergehen. Hier ist vor allem das Gedächtnis betroffen. Wie erkennen Sie eine Korsakow-Demenz bei Ihrem Angehörigen und welche Verfahren können zur Diagnose eingesetzt werden?

Die Korsakow-Demenz tritt zumeist bei chronischem Alkoholmissbrauch auf. Hier nehmen Betroffene einen großen Teil der Kalorien durch den Alkohol zu sich, sodass sie sich kaum noch mit anderen Nahrungsmitteln ernähren. Diese Einseitigkeit führt zu einem Mangel an B-Vitaminen, was letztlich über Störungen der neuronalen Aktivität zu einer Schädigung des Hippocampus führt.

Dies ist eine für Gedächtnisfunktionen zentrale Hirnregion, in der Inhalte zwischengespeichert und in das Langzeitgedächtnis übertragen werden. Ergebnis der Störung sind demnach deutliche Probleme im Bereich der Merkfähigkeit.

Woran erkennen Sie das Korsakow-Syndrom?

Die Störung wird auch als amnestisches Syndrom bezeichnet. Im Vordergrund stehen also deutliche Schwierigkeiten, sich neue Inhalte zu merken. Betroffene vergessen sehr schnell, was gerade passiert ist oder können sich am Ende eines Gesprächs nicht mehr an das Gesagte erinnern.

Alte Gedächtnisinhalte, die bereits im Langzeitgedächtnis gespeichert sind, blieben hingegen weitgehend erhalten. Die Erinnerungslücken werden teils mit Konfabulationen ausgefüllt. Dies sind Fehlerinnerungen, die vom Betroffenen erdacht werden, ihm aber manchmal wie wirkliche Erinnerungen erscheinen.

Diagnostik der Korsakow-Demenz

Beim Verdacht auf eine Korsakow-Demenz gehen Sie mit Ihrem Angehörigen zum Arzt. Er wird vor allem Gedächtnisinhalte abprüfen. Eine gute Möglichkeit dazu ist der DemTect. Er beinhaltet eine Wortliste mit 10 Begriffen, die mehrfach erinnert werden müssen. Dabei können sich die typischen amnestischen Symptome zeigen.

Wichtig ist weiterhin der Ausschluss anderer Demenz-Arten. So kann der Arzt anhand der weiteren Aufgaben des DemTect etwa abklären, ob parallel auch Defizite in der Aufmerksamkeit oder der Wortflüssigkeit bestehen. Meist ist beim Korsakow-Syndrom vorwiegend das Erinnern betroffen, es können zwar auch Defizite in anderen Bereichen auftreten, doch diese sind deutlich weniger ausgeprägt.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 02.12.2014 aktualisiert.

Kategorien: Demenz

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