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Leichte kognitive Störung – harmlos oder Anzeichen für eine Demenz?

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Ältere Menschen können in ihren Gedächtnisleistungen deutlich beeinträchtigt sein, ohne dass eine Demenz vorliegt. Wie lässt sich diese Störung behandeln und besteht ein Risiko, später doch noch an Alzheimer oder einer anderen Demenzform zu erkranken?

Wie viel Vergesslichkeit ist normal?

Die meisten Menschen kennen Phasen, in denen sie besonders häufig etwas vergessen und sich nur schlecht konzentrieren können. Schuld ist oft Stress, zu viele Dinge meint man, auf einmal erledigen zu müssen und die notwendigen Pausen fallen schließlich auch unter den Tisch. Zum Schutz vor geistiger Überlastung schaltet sich das Gedächtnis einfach aus und schon bleibt der Schlüssel Zuhause liegen, statt in der Jackentasche zu landen, oder Termine werden schlicht verschwitzt.

Auch als älterer Mensch rechnet man mit einem gewissen Prozentsatz an Vergesslichkeit, schließlich altert auch das Gehirn. Wenn sich diese Hirnleistungen jedoch über ein "normales" Maß reduzieren, bekommt man Angst und fragt sich, ob man nicht doch an Alzheimer erkrankt sein könnte.

Bei Unsicherheit die Beschwerden vom Arzt abklären lassen

Klarheit schafft eine ausführliche Untersuchung bei einem Neurologen. Wenn er feststellt, dass Sie oder Ihr Angehöriger nicht an einer Demenz leiden, aber dennoch Probleme mit dem Gedächtnis oder dem Denkvermögen haben, handelt es sich möglicherweise um eine sogenannte leichte kognitive Störung. Ihre sonstigen Aktivitäten sind dabei nicht beeinträchtigt.

Diese Störung muss später nicht zwangsläufig zu einer Demenz führen, aber das Risiko ist deutlich erhöht. Lassen Sie sich daher regelmäßig etwa alle 6 bis 9 Monate untersuchen, damit Sie Sicherheit haben, ob Sie krank sind oder nicht. Falls doch eine Demenz eintreten sollte, kann der Arzt schnell reagieren und Sie entsprechend behandeln.

Was tun gegen leichte kognitive Störungen?

Für einen gesunden Geist können Sie genauso vorbeugen wie für einen gesunden Körper: Wichtig ist eine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und wenig Fett. Nehmen Sie regelmäßig kalorienarme Getränke zu sich, vor allem Wasser.

Bewegung ist ein weiterer Bestandteil einer gesunden Lebensführung. Dabei müssen Sie keine anstrengenden Sportarten ausüben. Gehen Sie jeden Tag eine halbe Stunde spazieren, machen Sie Gymnastik oder gehen Sie öfter mal Schwimmen. Suchen Sie sich eine leichte Sportart aus, die Sie gern mögen und dann auch regelmäßig machen.

Was Sie vermeiden sollten, um Ihr Gehirn nicht zu schädigen

Vermeiden sollten Sie Rauchen, tägliches Trinken größerer Mengen Alkohol und das Konsumieren von Drogen. Wenn Sie Schlafmittel oder Beruhigungstabletten nehmen, sollten Sie dies nur nach Anweisung Ihres Arztes tun und möglichst nicht regelmäßig, denn die Wirkung zeigt sich meist noch am Tag danach. Man ist müde, kann sich nur schlecht konzentrieren und denken – genau diese Beschwerden wollen Sie ja loswerden.

Das Gehirn trainieren und das Gedächtnis unterstützen

Neben der körperlichen Bewegung können Sie auch Ihren Geist trainieren. So können Sie eine Art Tagebuch führen, in dem Sie Ihre Erlebnisse notieren und Ihre Termine vermerken. Wenn Sie gern Sprachen lernen, nehmen Sie sich jeden Tag einige Vokabeln oder Redewendungen vor, die Sie sich in ein Heft schreiben und auswendig lernen. Lesen Sie gern Romane, machen Sie jeweils nach einigen Seiten eine kleine Zusammenfassung des Inhalts.

Auch Kreuzworträtsel, Sudoku oder Memoryspiele halten das Gehirn auf Trab. Aber Vorsicht: Machen Sie nicht zu viel des Guten! Pausen und Entspannung sind ebenfalls notwendig, damit Sie sich wieder erholen können. Überfordern Sie sich nicht, sonst erreichen Sie nur das Gegenteil!

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Kategorien: Krankheiten

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