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Lockerungs- und Dehnübungen für Multiple Sklerose

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Viele an der Multiplen Sklerose Erkrankte leiden an der Steifheit von Gelenken und Muskeln. Das Durchführen von Übungen zu Hause kann diese Steifheit lindern und Erleichterung schaffen. Hier werden ein paar Übungen vorgestellt, die gut mehrmals täglich ausgeführt werden können. Wichtig ist, dass der Angehörige diese Übungen regelmäßig ausführt, damit sie helfen.

Bewegungsübungen

Im Sitzen verschränkt der Angehörige die Arme und verlagert sein Gewicht von einer Gesäßseite auf die andere. Danach wechselt Ihr Angehöriger in den Schneidersitz und drückt die Knie vorsichtig Richtung Boden.

Danach kann der Angehörige wieder in eine ihm möglicherweise angenehmere Sitzhaltung wechseln. Lassen Sie ihn öfters mit den Schultern kreisen, vorwärts und rückwärts. Als nächste Übung das Becken mehrmals vor- und zurückbeugen.

Lockerungs- und Dehnübungen

Der Angehörige dehnt die Arme, indem er sie vorsichtig zuerst nach links führt und bei einem Dehnungsgefühl etwa zwanzig bis dreißig Sekunden lang hält. Danach dieselbe Übung zur anderen Seite wechseln. Dasselbe mit Beinen – auf einem Stuhl sitzend – und mit den Nacken ausführen.

Zur Dehnung von Schulter und Arm im Sitzen den einen Arm über den Kopf zur entgegengesetzten Schulter führen. Dann soll der Angehörige versuchen, mit dem anderen Arm vom unteren Rücken kommend möglichst nahe mit der unteren an die obere Hand heranzugelangen. Wieder etwas halten und danach die Seite wechseln.

Kennen Sie schon Yoga für an Multipler Sklerose Erkrankte Menschen?

Beim Yoga sollten Sie darauf achten, dass das Training zu Ihrer Tagesform passt. Wenn Sie einen schlechten Tag erwischt haben, dann können Sie getrost auf das Training verzichten. Wie lange Sie für eine Übung brauchen, ist irrelevant, lassen Sie sich also Zeit. Und gehen Sie nicht über Ihre Grenze hinaus, bei der Erkrankung kann dies negative Folgen nach sich ziehen.

Um sich aufzuwärmen können Sie sich im Vierfüßlerstand auf die Yoga-Matte begeben. Indem Sie den Ellenbogen auf einer Seite abstützen und während des Absinkens ausatmen können Sie sich aufwärmen. Wiederholen Sie diese Übung für jede Seite ein paar Mal. Danach können Sie Ihr Gesäß zu den Fersen bewegen und die Unterarme und den Kopf zu Boden sinken lassen und sich klein machen. Auch diese Übung können Sie öfters wiederholen.

Danach können Sie im Stand Seitbeugen machen. Diese gehen folgendermaßen: Sie lassen den einen Arm herunterhängen und strecken den anderen Arm weit über den Kopf hinweg. Wiederholen Sie diese Übung für beide Seiten mehrmals.

Wenn Sie eine Pause benötigen legen Sie sich auf den Rücken auf die Yoga-Matte und atmen tief durch. Die eine Hand auf dem Bauchnabel und die andere auf dem Brustkorb und Sie spüren ganz genau, wie der Sauerstoff durch Sie hindurch fließt.

Im Liegen können Sie eine Schulterbrücke machen. Dafür lassen Sie die Schulterblätter aufliegen und strecken das Gesäß hoch. Legen Sie die Arme flach neben den Körper und halten Sie die Position einige Sekunden. Eine weitere Übung ist es, die Beine nach oben zu strecken, während der Rumpf und die Arme auf der Matte liegen bleiben.

Grundsätzlich sind viele Yoga-Übungen möglich für an Multipler Sklerose Erkrankte, jedoch überfordern Sie sich nicht und achten Sie auf Ihr Gefühl. Wenn Sie glauben, dass Ihnen die Übung nicht gut tut, dann machen Sie sie lieber nicht.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 23.04.2015 aktualisiert.

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