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Mangelernährung in der Pflege muss nicht sein

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Wer kennt das nicht? Bei Krankheit bleibt das Essensgefühl aus, man ist nicht hungrig und der Appetit fehlt. Auch in der Altenpflege ist das ein tägliches Problem. Dabei ist eine regelmäßige Ernährung sehr wichtig für den Genesungsfortschritt Ihres Angehörigen. Daher finden Sie hier ein paar nützliche Tipps, wie Sie die Mangelernährung vermeiden oder ihr gegensteuern.

Essen bedeutet nicht nur "Hauptsache satt" und "Hauptsache nährstoffreiche Kost". Essen bedeutet auch Genuss und Freude. Gerade aber im Alter, wenn es dem Körper zunehmend schwer fällt Nahrung aufzunehmen und diese wieder zu verdauen, kommt es zur Mangelernährung. Dieser können Sie als pflegender Angehöriger aber entgegenwirken. Mahlzeiten sollten eine tägliche Beschäftigung werden, die Ihnen aber vor allem Ihrem Angehörigen Spaß macht.

Gemeinsames Kochen verhindert Mangelernährung
Vermeiden Sie das einsame Kochen in der Küche, während Ihr Angehöriger seinen Sendungen im Fernsehen frönt. Fordern Sie Ihren Angehörigen heraus und bitten Sie ihn, Ihnen beim Kochen zu helfen – sofern es natürlich seine körperlichen Fähigkeiten zulassen. Das Brutzeln in der Pfanne, der Duft aus dem Ofen oder eine kleine Nascherei zwischendurch – das sind nur wenige Tricks, die die Ernährung für Ihren Angehörigen wieder attraktiv werden lassen.

Die Attraktivität der Speisen
Sollte Ihr Angehöriger nicht fähig sein, Ihnen beim Kochen zu helfen, dann sollten Sie aus dem Gaumenschmaus einfach einen Augenschmaus bereiten. Denn auch das Auge isst bekanntlich mit. Achten Sie darauf, dass Sie die Speisen appetitanregend auf dem Teller drapieren.

Drei verschiedene Gerichte auf einem Teller erfreuen den Gaumen viel mehr als beispielsweise ein lieblos angerichteter Eintopf. Auch passierte Speisen wie Kartoffelpüree können liebevoll auf einem Teller serviert werden. Es kommt also auf die attraktive Zusammenstellung der Speisen an, die eine Mangelernährung in der Pflege vermeidet.

Variation in der Ernährung
Außerdem sollten Sie die Ernährung Ihres Angehörigen variieren. Kochen Sie vielfältig und nicht jeden Tag das gleiche. Anregungen dazu finden Sie in zahlreichen Internetportalen wie beispielsweise chefkoch.de. Hier finden Sie täglich neue Rezepte, scheuen Sie nicht davor auch mal etwas ganz Ausgefallenes zu kochen.

Aber: Beachten Sie die Vorlieben Ihres Angehörigen. Es ist doch immer noch am schönsten, wenn das Lieblingsgericht regelmäßig serviert wird. Vielleicht ist es sogar möglich, dass sich Ihr Angehöriger selbst Rezepte heraussucht, die gekocht werden sollen.

Der Essplatz: Dekoration und Gemütlichkeit
Des Weiteren trägt der Essplatz Ihres Angehörigen zu den Essgewohnheiten bei. Achten Sie hierbei auf eine gemütliche Sitzecke. Die Dekoration spielt hierbei eine große Rolle. Eine Kerze sorgt für Gemütlichkeit und eine beruhigende Atmosphäre.

Alle ablenkenden Gegenstände sollten hier keinen Platz erhalten. Am Esstisch sollte nur gegessen werden. Fernsehen, Bücher oder Zeitschriften sind hier also fehl am Platz. Ihr Angehöriger muss sich bewusst auf das Essen konzentrieren, ohne von äußeren Einflüssen abgelenkt zu sein.

Um der Mangelernährung entgegenzuwirken achten Sie also auf die folgenden drei Punkte: Gemeinsames Kochen, Attraktivität und Vielseitigkeit der Speisen und ein gemütlicher Essplatz – das sind die grundsätzlichen Maßnahmen, um einer Mangelernährung vorzubeugen und die Ernährung für Ihren Angehörigen wieder attraktiv zu machen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Ernährung

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