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Medikamenteneinnahme: Was ist ein Schmerzprotokoll?

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Um eine optimale Schmerzbehandlung bei älteren Menschen zu erreichen, muss das Verhältnis zwischen Schmerzstärke und Dosierung des Medikamentes intensiv beobachtet werden. Die Beobachtungen sollten mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Dabei hilft ein Schmerzprotokoll. Lesen Sie hier 5 Punkte, die ein Schmerzprotokoll enthalten muss, damit es aussagekräftige Ergebnisse liefert.

Ältere Menschen leiden häufig unter chronischen Erkrankungen, die dauerhafte Schmerzen hervorrufen. Diese müssen behandelt werden, sonst leidet die Lebensqualität erheblich. Den Ausspruch „heutzutage muss niemand mehr Schmerzen haben“ haben Sie sicher schon gehört.

Stärke der Schmerzen und Dosierung protokollieren

Damit die Schmerzen optimal reduziert werden können, ist es wichtig, das Verhältnis zwischen der Stärke der Schmerzen und der Dosierung des Medikamentes schriftlich in einem Schmerzprotokoll festzuhalten.

Wird es regelmäßig und korrekt über etwa 3 Tage geführt, erhält der Arzt einen guten Überblick über den Therapieerfolg. Formulare dafür erhalten Sie in der Apotheke. Sie können es aber auch selbst zusammenstellen. Menschen mit einer Demenz im Anfangsstadium können es unter Anleitung manchmal sogar selbst führen.

  • Wann sind die Schmerzen am stärksten? Bei jeder Medikamenteneinnahme sollte Ihr Angehöriger die Uhrzeit aufschreiben und ob er Schmerzen hat.
  • Wie sind die Schmerzen? Fragen Sie Ihren Angehörigen, wie die Schmerzen sich anfühlen. Sind sie eher brennend, ziehend, einschießend oder wie ein Stromschlag?
  • Bei welchen Tätigkeiten treten die Schmerzen auf? Sind sie eher bei bestimmten Bewegungen vorhanden oder auch in Ruhe? Treten sie im Sitzen, Liegen oder Gehen auf?
  • Wie stark sind die Schmerzen? Fragen Sie Ihren Angehörigen, ob die Schmerzen sehr leicht, leicht, stark, sehr stark oder unerträglich sind. Dies ist die einfachste Methode, Schmerzen zu messen.
  • Wo ist der Schmerz? An welchen Körperstellen tritt er auf?

Schmerzprotokoll mit dem Arzt besprechen

Legen Sie Ihrem demenzkranken Angehörigen einen Bogen bereit, auf dem er genau diese Fragen beantwortet. Bemerken Sie, dass Ihr Angehöriger damit überfordert ist, übernehmen Sie das Führen des Protokolls. Sie können die entsprechenden Werte auch telefonisch erfragen. Führen Sie dieses Protokoll über 3 Tage – 72 Stunden. Besprechen Sie das so entstandene Verlaufsprotokoll mit dem behandelnden Arzt. Dieser kann die Schmerztherapie bei Bedarf anpassen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 08.04.2015 aktualisiert.

Kategorien: Schmerzen

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