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Medikamentenzettel: Wichtig bei Krankenhausaufenthalt

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Es kommt schnell mal vor, dass Ihre pflegebedürftigen Angehörigen im Krankenhaus behandelt werden müssen. In der Hektik rund um die Krankenhauseinlieferung und vor allem bei Demenzkranken ist ein aktueller Medikamentenzettel hilfreich und sinnvoll. Legen Sie rechtzeitig einen Medikamentenzettel an. Lesen Sie, was Sie dabei beachten sollten.

Medikamentenzettel für Krankenhausaufenthalt

Bei einem überraschenden oder vorgesehenen Krankenhausaufenthalt kommt es oftmals vor, dass Angehörige gefragt werden, welche Medikamente der Patient oder die Patientin zu Hause einnimmt. Hier leistet eine Aufstellung über die täglich einzunehmenden Medikamente wertvolle Hilfe.

Obwohl bei einer Krankenhauseinweisung durch den Hausarzt auch die Diagnose vermerkt wird, sieht es bei einem Notfall schon ganz anders aus. Besonders abends oder am Wochenende, wenn der Hausarzt nicht erreichbar ist und das Krankenhauspersonal nicht in der Praxis anrufen kann, werden Sie als Angehörige nach einzunehmenden Medikamenten gefragt.

Medikamentenzettel für Tagespflege oder bei Vollzeitpflege im Pflegeheim

Noch komplizierter gestaltet sich die Frage, wenn ein pflegebedürftiger Verwandter im Pflegeheim betreut wird oder regelmäßig an Wochentagen eine Tagespflege besucht. Üblicherweise werden die Medikamente dann im Pflegeheim aufbewahrt. In einer Tagespflege mit täglichem Besuch werden die Medikamente ebenfalls mit der ganzen Packung dort aufbewahrt und zugeteilt. Sie haben zu Hause dann nur Arzneien für abends und nachts und bekommen für das Wochenende eine Medikamentenbox mit.

Tritt dann ein Notfall oder Krankheitsfall ein, haben Sie weder ausreichend Medikamente für mehrere Tage zu Hause noch den Überblick über die notwendigen Arzneimittelgaben. Hier leistet ein rechtzeitig angelegter Medikamentenzettel wertvolle Dienste.

Medikamentenzettel für Facharztbesuche

Ebenso werden Sie nach regelmäßigen Medikamentengaben gefragt, wenn Ihre pflegebedürftigen Angehörigen zu einem Facharzt gehen. Üblicherweise sind solche Angaben auf der Überweisung nicht vermerkt. Wenn der Facharzt den Patienten oder die Patientin noch nicht kennt, hilft der Medikamentenzettel weiter.

So fertigen Sie einen Medikamentenzettel an

Am besten fertigen Sie den Medikamentenzettel als DIN A 5 – Format an.

  • Vermerken Sie oben Name und Geburtsdatum, eventuell auch die Adresse.
  • Dann legen Sie 4 Spalten an.
  • Links schreiben Sie die Medikamente mit genauem Namen und Bezeichnung zu Mengenangaben, beispielsweise 100 Milligramm, untereinander.
  • Rechts daneben kommt je eine Rubrik für früh, mittags und abends.
  • Zu jedem Medikament tragen Sie dann ein, wie viel und zu welcher Zeit die Arzneien verordnet sind.

Tipps:

  • Fertigen Sie sich 1 oder 2 Duplikate oder Kopien an.
  • Lassen Sie den Medikamentenzettel vom Hausarzt mit Stempel, Unterschrift und Datum versehen.
  • Denken Sie bei Änderungen in der Dosierung oder bei neu verordneten Medikamenten immer auch an die Aktualisierung des Medikamentenzettels.
  • Bewahren Sie den Medikamentenzettel stets an der gleichen Stelle auf, damit Sie Ihn, wenn es schnell gehen muss, sofort griffbereit haben.
  • Informieren Sie alle Familienmitglieder, wo Ihre Aufstellung für die Arzneimittel gleich zu finden ist.
  • Kleiner Vorrat für Notfälle: Um für Notfälle gewappnet zu sein, kann ein kleiner Medikamentenvorrat für den ersten Tag im Krankenhaus sinnvoll sein. Manchmal hat das Krankenhaus spezielle Arzneimittel nicht vorrätig und sie müssen erst bestellt werden.
  • Bei Entlassung: Achten Sie rechtzeitig vor der Entlassung aus dem Krankenhaus darauf, ob sich an der Medikation etwas verändert hat und dass Sie genügend Medikamente zu Hause haben, um die ersten Tage oder wenigstens das Wochenende zu überbrücken. Es kann durchaus passieren, dass Ihr Patient zum Wochenende entlassen wird, aber keine Medikamente vom Krankenhaus mit nach Hause bekommt.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 21.04.2015 aktualisiert.

Kategorien: Medikamentengabe

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