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Mehrgenerationenhäuser – Betreuung von Menschen mit Demenz

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Die Arbeit mit demenzkranken Patienten gewinnt durch die steigende Zahl an Erkrankungen immer mehr Gewicht. Ein Teil der Mehrgenerationenhäuser hat es sich zur Aufgabe gemacht, sowohl der Krankheit mit Hilfe verschiedener Kurse entgegenzuwirken und durch den Kontakt verschiedener Generationen zu den Betroffenen die gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber der Krankheit zu stärken.

Ziele der Demenzinitiative

2011 wurde bekannt, dass in Deutschland mehr als 2,3 Mio. Menschen pflegebedürftig und 1,4 Mio. Betroffene an Demenz erkrankt waren. Und jedes Jahr erkranken weitere 200 000 Menschen an dieser Krankheit. Mehr als zwei Drittel der Betroffenen werden von ihren Angehörigen gepflegt.

Durch das hohe Interesse der Gesellschaft an den Mehrgenerationenhäusern schloss sich die Deutsche Alzheimer Gesellschaft dem Projekt an. Hierbei wurden in den teilnehmenden Häusern Aktionen ins Leben gerufen, die den Betroffenen sowie pflegenden Angehörigen Hilfestellungen anbieten und der Gesellschaft helfen sollten, den Umgang mit der Erkrankung Demenz zu erleichtern. Dabei war es wichtig, dass die Betroffenen wieder einen Weg zurück in die Gesellschaft finden, um ihr Leben lebenswerter zu machen. Gleichzeitig sollte dabei geholfen werden, dass die Betroffenen aktiv bleiben.

Die Mehrfamilienhäuser haben die Möglichkeit, die Patienten in das gesellschaftliche Leben zu integrieren und Sie als pflegende Angehörige gleichermaßen zu entlasten. Hierbei werden Sie nicht nur bei der Pflege zeitlich entlastet, sondern können selbst gern verschiedene Hilfsmöglichkeiten in Anspruch nehmen. So werden für sie Gesprächsrunden eingerichtet und Beratungsgespräche bezüglich ihrer rechtlichen Möglichkeiten.

Spürbare Entlastung für alle Seiten

 

Nach einigen Jahren konnte festgestellt werden, wie entlastend dieses Programm auf alle Beteiligten wirkt. Des Weiteren wurde das Ziel erreicht, die gesellschaftliche Akzeptanz der Krankheit um einiges zu steigern. Jung und Alt haben gezeigt, dass das gemeinsame Leben miteinander funktioniert. Die Betroffenen können bei verschiedenen Gelegenheiten Zeit miteinander verbringen und Fähigkeiten neu entdecken – wie etwa beim monatlich stattfindenden Tanztee.

Positive Auswirkungen auf den Krankeitsverlauf

Die Mehrgenerationenhäuser haben die Möglichkeit mit verschiedenen Einrichtungen zusammen zu arbeiten, welche sich um die Patienten mit Demenz kümmern. Hierbei werden die verschiedenen Fertigkeiten, wie etwa Gedächtnis, Orientierung und Bewegung so trainiert, dass durch die aktiven Handlungen der Krankheitsverlauf verzögert werden kann. Sie als Angehörigen können die Zeit während der verschiedenen Kurse, wie etwa Chorsingen, Töpfern oder Theaterspielen nutzen, um zur Ruhe zu kommen oder Erledigungen zu tätigen.

Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen

Die Verbreitung der Krankheit macht eine angemessene Betreuung immer wichtiger. Hierbei gilt es mit verschiedenen anderen Institutionen zur Pflege von Demenzkranken zusammenzuarbeiten. So sollte sich ein Mehrgenerationenhaus verstärkt an Orten ohne bestehendes Angebot für Demenzkranke engagieren, um den Betroffenen und den pflegenden Angehörigen allerorts helfen zu können.

Besonders die Mehrgenerationenhäuser haben noch ein großes Entwicklungspotenzial und können die Krankheit in das Bewusstsein der Gesellschaft bringen. Hierbei sind sowohl spezielle Veranstaltungen als auch der offene Treff oder ein Demenz-Cafe gute Möglichkeiten. Die Mehrgenerationenhäuser haben die Möglichkeit ihre Position zu stärken, indem sie die pflegenden Angehörigen mit qualifizierenden Maßnahmen unterstützen und den Blick für die lokalen Gegebenheiten nicht verlieren.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 18.05.2015 aktualisiert.

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