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Mehrgenerationenhäuser – was ist das?

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Das Auflösen der klassischen Familie, bei der alle an einem Ort leben und sich gegenseitig helfen, existiert im Alltag nur noch selten, weil die Familien oft zu weit voneinander entfernt leben. Ein 2006 ins Leben gerufenes Projekt zeigt auf, wie die verschiedenen Generationen voneinander profitieren und miteinander leben können.

Wie entstand die Idee für Mehrgenerationenhäuser?

Mobilität bringt nicht nur Vorteile. So verbringen zwar Eltern und Kinder so viel Zeit miteinander wie nie zuvor, doch leben die Großeltern zumeist nicht mehr im selben Ort. Um älteren Menschen und auch der jungen Generation eine Basis der Kommunikation und des Miteinander zu schaffen, wurde 2006 das Projekt der Mehrgenerationenhäuser ins Leben gerufen.

Inzwischen gibt es über 500 dieser öffentlichen Einrichtungen. Hier können sich Jung und Alt an einem gemeinsamen Ort treffen. Das Prinzip einer klassischen Großfamilie wurde in die moderne Gesellschaft übertragen. Ein gegenseitiges Geben und Nehmen der verschiedenen Generationen untereinander bewirkt nicht nur eine Erleichterung und Auflockerung des Alltags, sondern auch ein besseres Verständnis für die verschiedenen Generationen. So können die Jüngeren von den Erfahrungen der Älteren profitieren und das anders herum durch Interesse und praktische Hilfe zurückgeben.

Vor allem in dem ländlichen Raum ist diese soziale Infrastruktur von Vorteil. Die Mehrgenerationenhäuser werden von dem ESF (Europäischer Sozialfonds) und dem Ministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Seit 2009 wird über das Weitergehen der Mehrgenerationenhäuser debattiert mit dem Ergebnis, dass die Einrichtungen ein wichtiger Halt für die Gesellschaft sind. Sie werden somit weiterhin gefördert und ausgebaut. Im Rahmen des Ausbaus wird verstärkt auf die Pflege von Menschen mit Demenz und Angebote für die pflegenden Angehörigen Wert gelegt.

Was wird in einem Mehrgenerationenhaus angeboten?

Die Mehrgenerationenhäuser möchten die Entfremdung der Generationen verhindern und schaffen mit Angebote zur Freizeitgestaltung, die für alle Altersgruppen nutzbar sind. Im Mittelpunkt der Angebote stehen vor allem die Bedürfnisse und Lebenslagen der Einzelnen. Die Angebote sind zumeist angepasst an die regionalen Bedürfnisse.

Eine wichtige Einrichtung ist der offene Treff. Dies ist wie eine Art offenes Wohnzimmer und für alle zugänglich, die Interesse an dem generationenübergreifenden Angebot haben. Das offene Wohnzimmer soll als erste Anlaufstelle genutzt werden und ist durch die barrierefreie Gestaltung für jedermann zugänglich.

Es soll die Offenheit des gesamten Hauses zeigen. Jeder kann in dem offenen Wohnzimmer des Mehrgenerationenhauses mit den unterschiedlichsten Menschen in Kontakt treten kann. Auch diejenigen, die sich sozial engagieren möchten, werden angehalten zunächst den Treffpunkt aufzusuchen und Menschen in allerlei Lebenslagen kennen zu lernen. Die besonderen Öffnungszeiten erlauben auch berufstätigen Männern und Frauen, ihre freie Zeit hier zu verbringen.

Zusätzlich werden Kreativangebote, Sprachkurse, Weiterbildungen und informeller Austausch angeboten. Im Zentrum des Programms stehen hierbei vier Kernpunkte:

  • Alter und Pflege
  • Integration und Bildung
  • Angebot und Vermittlung haushaltsnaher Dienstleistungen
  • Freiwilliges Engagement

Das Hauptziel des Punktes Alter und Pflege ist es, älteren und hochbetagten Menschen ein Leben in ihrem gewohnten Umfeld zu ermöglichen. Es wurde vorher festgestellt, dass der Übergang zwischen der Pflege von Angehörigen und professionellen Dienstleistungen einige Lücken aufweist, die nach Möglichkeit geschlossen werden sollen. Eine Entlastung der pflegenden Angehörigen soll ebenso zu dem Programm gehören wie die Unterstützung der Betroffenen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 19.03.2014 aktualisiert.

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