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Immer mehr Pflegende benötigen psychologische Hilfe. Das liegt an der großen Belastung, die mit der Pflege eines geliebten Angehörigen einhergeht. Viele Pflegende fühlen sich überfordert und ausgebrannt. Diese Stresssymptome entstehen nicht ohne Grund. Lesen Sie hier, was Stress in der Pflege bedeutet und wie Sie langfristig Stress vermeiden und den Pflegealltag ohne Probleme meistern.

Was bedeutet Stress?

"Ich bin grad im Stress." Sicherlich hat jeder diesen Satz schon mal gehört oder selbst gesagt. Dabei ist das Stressgefühl bei jedem Menschen unterschiedlich. Manche lassen sich schnell aus der Ruhe bringen, andere haben eine harte Schale und sind stressresistent. Aber: Ist der Körper im Stress, passiert bei jedem Menschen das Gleiche. Der Puls beschleunigt sich, Hände werden feucht, Herzklopfen setzt ein und man setzt sich selbst unter Druck, aus Angst, die Aufgabe nicht bewältigen zu können.

Stress bedeutet Belastung und Anspannung, der Körper befindet sich in einer angespannten Situation. Vor allem in den Pflegeberufen aber auch in der Pflege zu Hause ist der Stressfaktor sehr hoch, weswegen Pflegepersonal immer öfter psychologische Hilfe in Anspruch nimmt. Der Betroffene hat das Gefühl, seine Aufgaben nicht mehr bewältigen zu können, er ist überfordert und verliert die Nerven – lässt sich also vom Stress übermannen. Um das zu vermeiden, sollten Sie Ihren Stressfaktor so niedrig wie möglich halten.

Ursachen von Stress in der Pflege

Die häufigste Ursache von Stress ist die Belastung. Ein pflegender Angehöriger ist täglich den gleichen Herausforderungen ausgesetzt. Er kümmert sich um den kranken Angehörigen und muss gleichzeitig sein eigenes Leben und das der Familie managen – ein Vollzeitjob, der dem Betroffenen einiges abverlangt. Da ist es ganz normal, dass der Körper Stresssignale aussendet. Die Ursachen hierfür sind vielfältig: Konflikte mit dem Patienten, Schlafmangel, Überforderung, Depressionen und Ängste.

Wann wird Stress gefährlich?

Stress in der Pflege wird gefährlich, wenn er von dem Betroffenen nicht erkannt bzw. ignoriert wird. Das ist in der Pflege ein häufiges Vorkommen. Die Pflegenden "opfern" sich meist auf, sie stellen ihre Bedürfnisse in den Hintergrund, um denen des Patienten gerecht zu werden.

Sich einzugestehen, dass man eine Pause braucht, wird als Schwäche gedeutet. Und Schwächen möchte keiner zugeben. Der Pflegende stürzt sich lieber weiter in die Arbeit, bis irgendwann nichts mehr geht. Die Konsequenzen: schwere Depressionen, Burnout bis hin zu physischen Problemen wie Rückenschmerzen. So weit darf es also gar nicht erst kommen.

Strategie zur kurzfristigen Stressbewältigung

Einem Stressgefühl sollte sofort entgegengewirkt werden. Nur so vermeiden Sie, dass dieses sich in Ihrem Kopf einnistet und noch mehr Stress produziert. Sind Sie sauer oder enttäuscht, dann knallen Sie ruhig die Tür zu. Lassen Sie den Stress heraus und zeigen Sie, was Sie gestresst hat. Schreien Sie es laut heraus. Danach fühlen Sie sich besser, haben "Dampf abgelassen" und können wieder konzentriert arbeiten.

Sind Sie nicht so ein impulsiver Typ, dann entspannen Sie sich spontan in einer Stresssituation. Ein tiefes Einatmen hilft bereits. Sie können sich auch auf den Rücken legen, Ihre Hände auf den Bauch legen und ein paar Mal tief in den Bauch hinein atmen. Sie werden merken, wie sich Ihr Pulsschlag verlangsamt und sie wieder zurück auf den Boden kommen.

Denken Sie an Ihre eigene Gesundheit. Nur wenn Sie sich topfit fühlen, können Sie einem anderen Menschen helfen. Ein gestresster Pfleger überträgt die negativen Gefühle unbewusst auf den Patienten und verhindert so den Genesungsprozess. Das bedeutet: Pflegen Sie auch sich selbst!

Setzen Sie Prioritäten und trauen Sie sich mehr zu. Viele Pflegende werfen schon frühzeitig das Handtuch, da sie denken, dass sie die Pflege Ihres Angehörigen nicht schaffen. Mit dieser Einstellung schaffen Sie die Aufgabe auch nicht.

In der Pflege eines kranken Menschen sind der unbedingte Wille und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten von großer Bedeutung. Sagen Sie sich also immer wieder, vor allem in Stresssituationen: "Ich schaffe das". Was wie ein trivialer psychologischer Rat klingt, ist aber meist schon der Schlüssel zur stressfreien Pflege.

Stress gar nicht erst entstehen lassen

Stress in der Pflege ist unvermeidlich. Lernen Sie, mit dem Stress umzugehen bzw. diesen gar nicht erst im großen Maße entstehen zu lassen. Stress ist ein individuelles Empfinden, daher gibt es nicht die eine Lösung zur Stressbewältigung. Sie selbst müssen für sich herausfinden, wie Sie dem Stress die Stirn bieten.

Da Sie genau wissen, was wann in der Pflege auf Sie zukommt, sollten Sie sich auch darauf einstellen. Machen Sie sich Gedanken über die heutigen Aufgaben und entschärfen Sie von Beginn an die Situation. Sagen Sie sich: "Ich weiß, was heute meine Aufgaben sind. Ich weiß, dass es stressig wird, aber ich weiß auch, dass mir der Stress nichts anhaben kann, solange ich ruhig und gelassen damit umgehe." Damit haben Sie bereits den ersten Schritt zur Vermeidung von Stress getan!

Nutzen Sie auch die langfristigen Möglichkeiten, um Stress von Anfang an zu minimieren. Dazu gehören vor allem die folgenden Optionen:

  • Kommunikation mit Ihrem Angehörigen: Sprechen Sie sich aus, reden Sie jeden Tag aufs Neue über Ihre Gefühle, Ängste und Sorgen. So weiß immer jeder genau, wie der andere sich fühlt und kann sich besser auf ihn einstellen. Konflikte und Streit werden somit von Beginn an vermieden.
  • Ausgleich finden: Auch wenn die Pflege die meiste Zeit in Anspruch nimmt – finden Sie einen Ausgleich, der Ihnen gut tut. Mit einem persönlichen Hobby bauen Sie den Alltagsstress ab und der Körper wird resistenter bei Stresssituationen. Suchen Sie sich eine Sportart, treten Sie einem Verein bei, gehen Sie auf Konzerte oder lesen Sie einfach nur ein Buch. Wichtig ist, dass diese wenigen Minuten am Tag nur Ihnen gehören.
  • Psychologische Hilfe in Anspruch nehmen: Geben Sie es ruhig zu, wenn Sie merken, dass Sie überlastet sind. Niemand wird Ihnen einen Vorwurf machen oder Sie für einen Schwächling halten. Fragen Sie bei der Pflegekasse oder der Krankenkasse nach. Diese bieten Kurse für pflegende Angehörige (Selbsthilfegruppen) und geben viele nützliche Ratschläge, wie Sie die Pflege zu Hause besser bewältigen können.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 14.02.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Stress

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