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Menschen mit Demenz und ihre Bedürfnisse: So gehen Sie darauf ein

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Demenzkranke haben die gleichen Bedürfnisse wie alle anderen Menschen. Gehen Sie auf diese Bedürfnisse ein, indem Sie sie in die Pflege einbinden. So geben Sie Sicherheit und Vertrauen oder sorgen für Kontakt.

Die Bedürfnisse demenzkranker Menschen

Demenzkranke haben die gleichen Bedürfnisse wie alle anderen Menschen. Allein das Vergessen, welches Demenzkranke begleitet, löscht zwar immer mehr die Erinnerungen aus, nimmt aber weder Hunger noch Durst, den Bedarf an Liebe und Zuwendung, das Wohlgefühl nach der Körperpflege oder eine angenehme Umgebung oder ein frisch bezogenes Bett.

Es läuft nur alles etwas anders ab. So vergessen alte Menschen oft das ausreichende Trinken, die Essensmengen werden kleiner. Bei der Körperpflege benötigen sie Hilfe und auch für die Sauberkeit in der Wohnung verlieren sie mit der Zeit das Gespür und die Kraft.

Spezielle Bedürfnisse von Menschen mit Demenz

Demenzkranke brauchen Bindung, sie brauchen Orientierung, haben den Wunsch nach Selbstbestimmung und respektvollem Umgang und einen Drang nach Bewegung. Sie haben ihren eigenen Willen. Je nach Alter und Gebrechlichkeit leben Menschen mit Demenz zunehmend allein in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld. Auch der Gang zur Toilette und regelmäßiger Stuhlgang haben einen hohen Stellenwert, zumal oft vergessen wird, wann das letzte Ereignis stattgefunden hat.

Auch religiöse Bedürfnisse sowie Feste sind für viele Menschen wichtig

Religiöse Bedürfnisse können, wenn Sie schon ein Leben lang praktiziert wurden, auch im hohen Alter noch für Zufriedenheit sorgen. Sie geben ihnen Zutrauen und Vertrauen, nehmen Angst und geben Sicherheit. Krankenhäuser und Pflegeheime sind meist darauf eingerichtet. Auch im häuslichen Umfeld kann beispielsweise der Besuch eines Pfarrers, Pastors oder Besuchsdienstes durchaus willkommen sein. Der Pflegebedürftige fühlt sich angenommen und wichtig.

Krankenbesuche und Feste in der Familie feiern

So ist es in vielen öffentlichen Gemeinden und Kirchengemeinden üblich, hochbetagte Menschen regelmäßig jedes Jahr am Geburtstag zu besuchen und ihnen zu gratulieren. Eine Mischung aus Stolz, Ehre und Freude begleitet den Pflegebedürftigen, wenn auch nur für einen Tag.

Die Freude hält meistens länger an. Daher erfüllen auch die Geburtstagsfeier mit der Verwandtschaft, Geschenke und Blumen sowie alle anderen Feiertage im Jahr einen bedeutenden Zweck, auch wenn der Demenzkranke einzelne Familienmitglieder nicht mehr erkennt. Die Namen klingen meist vertraut.

Tagespflege kann das Bedürfnis nach Unterhaltung stillen und Kontakt zu anderen fördern

Vielleicht haben Sie in Ihrer Nähe eine Tagespflege, die an ein Pflegeheim angeschlossen ist. Die Tagespflege bietet die Möglichkeit, an einzelnen Tagen oder täglich für mehrere Stunden am Pflegeprogramm teilzunehmen. So kommen auch Demenzkranke in Kontakt mit anderen Menschen, sind beschäftigt, erleben ein paar frohe Stunden außerhalb der eignen vier Wände.

Sie selbst als Pflegeperson haben mal frei und sind etwas entlastet. Oftmals werden in der Tagespflege auch Übungen wie Armkreisen angeboten oder es wird gesungen und erzählt. Sogar Duschen, der Frisörbesuch oder die Fußpflege sind während der Tagespflege an bestimmten Tagen nach Absprache möglich.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 09.03.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Demenz

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Demenz

Demenz ist Oberbegriff für Erkrankungen des Gehirns, die vorwiegend im Alter auftritt. Sie beeinträchtigt unter anderem das Gedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache, Motorik, Orientierung, aber auch die Gemütslage und die sozialen Fähigkeiten.

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