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Merkmale einer mittelschweren Demenz

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Im Laufe einer Demenzerkrankung bilden sich anfängliche Symptome stärker aus und neue kommen hinzu. So fällt der an Alzheimer Erkrankte anfänglich vor allem durch Vergesslichkeit auf, im weiteren Verlauf kommen Einschränkungen im sprachlichen und alltagsrelevanten Bereich hinzu. Gleiches gilt auch für andere Demenzarten. Lesen Sie weiter, welche die Symptome einer mittelschweren Demenz sind.

Abnehmende Gedächtnisleistung bei mittelschwerer Demenz

Bei einer mittelschweren Demenz werden neue Informationen nur noch vereinzelt und lediglich sehr kurz behalten. Auch die Namen von Angehörigen, vor allem aber derer, die seltener Kontakt mit dem Erkrankten haben, werden vergessen. Auch schreitet der Verlust von Gedächtnisinhalten weiter fort. Nach und nach verschwinden ganze Lebensabschnitte aus dem Langzeitgedächtnis.

Verlust von Orientierung und Sprache

Die Orientierungsschwierigkeiten nehmen zu. Menschen mit Demenz wissen dann z. B. nicht, warum sie sich wo aufhalten, wie sie wieder nach Hause kommen oder wer sie selbst sind.

Im Bezug auf die Sprache können Angehörige oft feststellen, dass Erkrankte zwar mitunter immer noch gerne oder auch viel sprechen, allerdings ist die Sprache durchsetzt von Floskeln („Im Endeffekt …“, „Ich sage mal …“) und sehr inhaltsarm.

Hilfe im Alltag

Menschen mit einer fortgeschrittenen, mittelschweren Demenz können sich häufig nicht mehr ausreichend selbst versorgen. Das gilt sowohl für die Ernährung als auch für die Körperpflege und die Erledigung des Haushaltes. Allerdings sind einfache Arbeiten nach Anleitung noch möglich.

Häufig kommt es bei Erkrankten im Stadium einer mittelschweren Demenz zu einer verstärkten Unruhe. Die Betroffenen laufen viel umher und verlassen vereinzelt auch ihre Wohnung. Auch der Tag-Nacht-Rhythmus dreht sich bei manchen Menschen mit Demenz um. Der Erkrankte ist dann nachts wach und irrt durch die Wohnung. Besonders für pflegende Angehörige kann das mitunter sehr belastend sein, da sie ebenfalls kaum Ruhe finden, aber für den folgenden Tag wieder fit sein müssen.

Ihr Angehöriger ängstigt sich

Auch Ängste können während dieser Phase der Demenz vermehrt auftreten. So werden z. B. Schatten an Wänden in schlecht ausgeleuchteten Zimmern verkannt, was für den Betroffenen sehr furchteinflößend sein kann.

Manchmal kommt es dazu, dass der Mensch mit Demenz eine wahnhafte Überzeugung entwickelt. So verweigert er z. B. das Essen, weil er glaubt, dass er vergiftet wird.

Verständnis und Geduld sind das A und O

Das hohe Frustrationserleben sowie die mangelnde Fähigkeit, sich auszudrücken und damit die eigenen körperlichen und seelischen Bedürfnisse (etwa Durst, Hunger oder den Wunsch nach Zuwendung) adäquat zu befriedigen, münden nicht selten in Aggression.

Doch jede dieser Aggressionen hat eine Ursache, die zu ergründen dann im Verantwortungsbereich des Pflegenden liegt. Daher gilt; je besser Sie Ihren Angehörigen mit Demenz kennen, desto leichter wird es Ihnen fallen, herauszufinden, was genau gerade seine Bedürfnislage ist.

Körperliche Symptome kommen hinzu

Ein weiteres Merkmal ist die zunehmende Harninkontinenz. Die Betroffenen müssen nun meist Inkontinenzmaterial wie Vorlagen oder Einlagen tragen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 13.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Demenz

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